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Research
Theorie
27.04. 2024

JETTE BÜCHSENSCHÜTZ

Shattering the Bell Jar

©

© Moritz Simons

Wie können wir, wie Ann Cvetkovich schreibt, „negative Gefühle entpathologisieren, sodass sie als mögliche Ressource für politisches Handeln und nicht als dessen Gegenteil gesehen werden“? Ausgehend von verschiedenen Texten von u. a. Mark Fisher, Lynne Segal, Franco Berardi und Ann Cvetkovich, die gemeinsam gelesen und diskutiert werden, sowie durch somatische Übungen und Schreibeinheiten sollen „negative“ Emotionen in diesem Workshop nicht als individuelles, selbstverschuldetes Defizit verstanden werden, sondern als eine kollektive Ausdrucksweise des Einspruchs und des Protests – um so schließlich auch die eigenen Erfahrungen in einem größeren und politischen Diskurs über Verletzlichkeit und Privilegiertheit verorten zu können.

Dauer

-

Spielort

TQW Studios

Preis

Kostenlos; Anmeldung erforderlich

Zusätzliche Informationen

In deutscher und englischer Sprache Begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Triggerwarnung: In dem Workshop werden mentale „Gesundheit“, Depressionen und Ängste thematisiert.
  • Termine

    • SA
      27.04.

      Jette Büchsenschütz

      Shattering the Bell Jar

      11:30

      TQW Studios

      Zusätzliche Informationen

      In deutscher und englischer Sprache Begrenzte Teilnehmer*innenzahl

      Triggerwarnung: In dem Workshop werden mentale „Gesundheit“, Depressionen und Ängste thematisiert.

  • Biografie

    Jette Büchsenschütz

    ist Dramaturgin, Autorin und Kulturarbeiterin im Bereich Tanz und Performance. Sie wurde in dem Jahr geboren, in dem Prozac auf den US-amerikanischen Markt kam. Mit einem Background in Sinologie und Tanzwissenschaft bewegt sie sich an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion. Ihre Arbeit ist geprägt von der Auseinandersetzung mit Ambivalenzen der Heilung und feministischen Strategien der Weltgestaltung.

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