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Research
Laborpräsentation
19.06. 2026

FUTURE HISTORIES LAB

Raphael Arar, Saša Asentić, Magdalena Chowaniec, Jan Groos, Marina Guzzo, Luise Meier, Anna Witt

©

Juan Esteban Fassio, Machine à lire © The J. Paul Getty Trust

Im Future Histories Lab entwickeln interdisziplinär arbeitende Künstler*innen und Denker*innen ein kooperatives Analog-Computing-Arrangement für eine demokratisch-ökologische Zukunftsplanung. Bei der Präsentation ist das Publikum eingeladen, sich darin einzuschreiben und mit Möglichkeiten neuer Zukünfte zu experimentieren.

Zeit

19:00–20:30

Spielort

TQW Studios

Dauer

90 Min

Preis

Eintritt frei

Zusätzliche Informationen

In Englisch

  • Termine

    • FR
      19.06.

      Future Histories Lab

      Raphael Arar, Saša Asentić, Magdalena Chowaniec, Jan Groos, Marina Guzzo, Luise Meier, Anna Witt

      19:00 – 20:30

      TQW Studios

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch

  • Biografie

    Raphael Arar

    ist Designer, Forscher und Künstler und arbeitet an der Schnittstelle von komplexen Systemen, KI-Governance und wirtschaftlicher Infrastruktur. Er leitet den Bereich Design bei One Project, einer Organisation, die Infrastruktur für wirtschaftliche Demokratie entwickelt. Zudem ist er Mitglied des Vorstands von Leonardo/ISAST. Seine künstlerischen Arbeiten wurden international in renommierten Institutionen und Ausstellungen präsentiert, darunter im ZKM, bei ISEA, in der Science Gallery und im SLAC.

    Saša Asentić

    ist Choreograf, Forscher, Kurator, Herausgeber und Doktorand an der Oslo National Academy of the Arts. Als nichtbehinderter Künstler arbeitet er an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz, Performance und Disability Arts. Seine künstlerische Forschung beschäftigt sich mit Solidarität, Zugänglichkeit, Fürsorge und dem Widerstand gegen kulturelle Unterdrückung, mit besonderem Fokus auf Disability Justice und kollektives Erinnern. Seine Arbeiten wurden international präsentiert und im Rahmen zahlreicher transnationaler Forschungs- und Kunstkooperationen entwickelt.

    Magdalena Chowaniec

    ist Choreografin, Performerin, Musikerin, Kuratorin und Kulturvermittlerin. In ihrer künstlerischen Praxis erforscht sie choreografische und somatische Methoden als Werkzeuge des sanften Widerstands, der gesellschaftspolitischen Reorganisation sowie der individuellen und kollektiven Transformation. Ihre Arbeiten wurden international präsentiert, u. a. bei ImPulsTanz, auf Kampnagel in Hamburg, bei den Wiener Festwochen und in den Sophiensaelen in Berlin. Zudem choreografierte sie Opernproduktionen an der Wiener Staatsoper. Als Musikerin ist sie Teil des Rave-Duos Mermaid & Seafruit. Darüber hinaus war sie in den Bereichen künstlerische Forschung, Kulturvermittlung und Kuratierung tätig.

    Jan Groos

    ist Leiter des Media Labs am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf demokratischen Zukünften, kritischer Medienpraxis und öffentlicher Wissensproduktion. Mit seiner Arbeit zu demokratischer Planung sowie seiner öffentlichen Forschungspraxis im Rahmen des Podcasts Future Histories hat er sich international als wichtige Stimme im Bereich demokratischer Transformation und alternativer Zukunftsentwürfe etabliert. jan-groos.de; futurehistories.today

    Marina Guzzo

    ist eine Künstlerin und Forscherin, die an der Schnittstelle von Körper und Landschaft arbeitet und Tanz, Performance und Zirkus verbindet. Seit 2011 stehen die Klimakrise und die Rolle der Kunst im Anthropozän im Zentrum ihrer Forschung. Sie versteht Kunst als politische Praxis in Zusammenarbeit mit Gesundheits-, Kultur- und Sozialeinrichtungen. Guzzo hat einen Postdoc in Darstellender Kunst (ECA-USP) sowie einen Master und einen PhD in Sozialpsychologie (PUC-SP); sie ist Professorin an der Unifesp sowie Fellow bei Affective Societies an der Freien Universität Berlin.

    Luise Meier

    lebt und arbeitet als Autorin, Dramaturgin und Performerin in Berlin. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Analyse und Dichtung, Geschichte und Spekulation, Kritik und Aktivismus. 2028 erschien ihr Essay MRX Maschine und 2024 ihr Near-Future-Fiction-Roman Hyphen bei Matthes & Seitz Berlin.

    Anna Witt

    arbeitet mit Performance, Intervention, Video sowie raumgreifenden Installationen. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht die Frage, wie gesellschaftliche Beziehungen sichtbar gemacht und bestehende Machtverhältnisse durch künstlerische Prozesse erfahrbar und veränderbar werden können. Dabei bezieht sie häufig Menschen aus unterschiedlichen sozialen Kontexten direkt in ihre Arbeiten ein. Ihre Werke wurden international in Museen, Kunsthallen und auf Biennalen präsentiert, darunter in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, der Kunsthalle Wien, im SEMA Seoul Museum of Art und auf der Aichi Triennale. Zudem realisierte sie zahlreiche Einzelausstellungen in Europa.

  • Credits

    Dank an Lucia Behring (Future Histories Lab)