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Performances
Österreichische Erstaufführung
09.04. –
11.04.
2026

SIMONE AUGHTERLONY

Collapse in 5 Acts: there is porn of it

©

© Ali Haji

Zwischen herabgefallenen Rohren und gestürzten Denkmälern treffen sich rätselhafte Figuren in den Nebelschwaden: König, Erzähler*in, Fee, Tourist*innen, Pferd, Architekt*in und der Mangel. Gemeinsam schaffen sie einen Raum der Undurchsichtigkeit, der Erotik und zerbrechlicher Verbindungen. Ausgehend von Jack Halberstams Theorie des „Unworlding“ setzt sich Performancemacher*in Simone Aughterlony in einem neuen Gruppenstück mit der Ästhetik des Zusammenbruchs auseinander und erforscht dessen Potenzial, den Körper von festgefahrenen Systemen des Geschlechts und des Fortschritts zu befreien. Collapse in 5 Acts: there is porn of it konfrontiert architektonischen und strukturellen Verfall vor dem Hintergrund des kapitalistischen Strebens nach Erneuerung. Eine Einladung an das Publikum, die Trümmer all dessen, was wir aufgebaut und geerbt haben, als Material für eine Romanze mit der Zukunft zu betrachten.

Mit freundlicher Unterstützung der Schweizerischen Botschaft in Österreich

Zeit

19:00–20:20

Spielort

TQW Halle G

Dauer

80 Min

Preis

€ 28/23/14/12

Zusätzliche Informationen

Ab 18 Jahren. Die Performance enthält explizite Inhalte, Bühnennebel und starke Lichteffekte. 

In Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln. Mit deutschen deskriptiven Übertiteln. 

  • Termine

    • DO
      09.04.

      Simone Aughterlony

      Collapse in 5 Acts: there is porn of it

      19:00 – 20:20

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      Ab 18 Jahren. Die Performance enthält explizite Inhalte, Bühnennebel und starke Lichteffekte. 

      In Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln. Mit deutschen deskriptiven Übertiteln. 

    • FR
      10.04.

      Simone Aughterlony

      Collapse in 5 Acts: there is porn of it

      19:00 – 20:20

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      Restkarten an der Abendkasse / Remaining tickets at the evening box office

    • SA
      11.04.

      Simone Aughterlony

      Collapse in 5 Acts: there is porn of it

      19:00 – 20:20

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      Ab 18 Jahren. Die Performance enthält explizite Inhalte, Bühnennebel und starke Lichteffekte. 

      In Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln. Mit deutschen deskriptiven Übertiteln. 

  • Rahmenprogramm

    • DO
      09.04.

      18:30 – 18:50

      Einführungsgespräch

      In Englisch

      Zeit

      18:30 – 18:50

      Spielort

      TQW Halle G Foyer

      Dauer

      20 Min

      Preis

      Eintritt frei

    • FR
      10.04.

      Im Anschluss an die Performance

      Artist Talk

      In Englisch

      Zeit

      20:15 – 20:45

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      30 Min

      Preis

      Eintritt frei

  • Biografie

    Simone Aughterlony

    arbeitet vor allem im Tanz und in der Performancekunst, lebt als freischaffende Künstler*in in Zürich und Berlin und entwickelt seit 20 Jahren choreografische Arbeiten mit queerer Ausrichtung. Aughterlonys Werk befasst sich intensiv mit der Frage, was Verwandtschaft heute bedeutet und wie alternative Konzepte von Familie und Zusammenleben aussehen könnten. Dabei spielen Aughterlonys Arbeiten humorvoll mit Repräsentation – einschließlich der Phänomenologien des Nicht-Erkennens und des Absurden. In den letzten Jahren tourten die Arbeiten Biofiction, Uni * Form (mit dem Filmemacher Jorge León) und das kooperative Projekt Everything Fits In The Room mit Jen Rosenblit international. Diese Arbeiten wurden 2018 auf der Biennale Teatro in Venedig im Rahmen von Performer In The Spotlight gezeigt. 2023 wurde Aughterlony mit dem Kulturpreis des Kantons Zürich ausgezeichnet.

    aughterlony.com

  • Credits

    Konzept, Research Simone Aughterlony, Jen Rosenblit Kreation, Performance Mickey Mahar, Leah Marojević, Joseph Wegmann, Simone Aughterlony, Lucia Gugerli Licht, Video Joseph Wegmann Musikkomposition, Live-Performance Lou Drago Trompetenaufnahmen Shems Bendali Erzählende Stimme Miguel Gutierrez Kostümbild Lenna Stam Technische Leitung Jan Olieslagers Fotografie Simon Courchel Administration, Produktionsleitung Umar Hallawi Dramaturgische Beratung Joshua Wicke Produktionsassistenz Thalia Tulkens Outside-Eye Nils Amadeus Lange

    Produktion Imbricated Real Koproduktion Gessnerallee (Zürich), Arsenic – Centre d’art scénique contemporain (Lausanne), Tanzquartier Wien Mit Unterstützung von Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Swiss Arts Council – Pro Helvetia, Stiftung Anne-Marie Schindler, Else v. Sick Stiftung, Stiftung Corymbo, SIS – Schweizerische Interpretenstiftung, La Becque/ Résidence d’artistes 

    Startforschungsförderung Pro Helvetia Forschungsstipendium Researchbeiträge Labor Berlin Mickey Mahar, Emil Ertl, LABOUR/ Colin Hacklander und Farahnaz Hatam, Justin Kennedy, Theo Nabicht, Bettina Knaup Dank an Isabel Lewis and Callie’s Berlin Researchbeiträge Labor Zürich Bast Hippocrate, Mélissa Guex, Ondrej Vidler, Li Tavor, Simon Grab, Felipe Ribeiro, Simon Courchel Dank an Shedhalle Zürich, Lucie Tuma und team, Schauspielhaus Zürich, Rote Fabrik, Pascal Leutwyler Researchbeiträge Labor New York & Symposium Raja Feather Kelly, Connor Voss, Effie Bowen, devyn emory, Stephen Morrison, Jack Halberstam, Avgi Saketopoulou, Felipe Ribeiro, Caroline Dionne, Ryan MacNamara, AK Burns

    Unterstützt von The Invisible Dog Art Center, Center for Performance Research, Swissnex in Boston and New York, The Consulate General of Switzerland in New York, Pro Helvetia Research Travel Grant Dank an Gary Wilmes

  • Einfache Sprache

    Collapse in 5 Acts: There Is Porn of It ist English.
    Man spricht es ungefähr so aus: Kolläps in faif äkts: där is porn of it.
    Es bedeutet: Zusammenbruch in 5 Akten: Es gibt Pornos davon.
     
    Collapse in 5 Acts: There Is Porn of It ist eine Performance von 
    der Künstler*in und Choreogra*fin Simone Aughterlony.
    Simone Aughterlony beschäftigt sich mit queeren Themen 
    in den Bereichen Tanz und Performance.
     
    Simone Aughterlony ist mit 4 weiteren Performer*innen auf der Bühne.
    Es geht um den Zusammenbruch von baulichen und gesellschaftlichen Strukturen.
     
    Simone Aughterlony fragt:  
    Warum wollen wir immer mehr?
    Warum muss immer alles neu und besser sein?
    Wer profitiert vom ständigen Fortschritt und wer leidet eigentlich darunter?

    Wollen wir nicht einfach aufhören, ständig so weiterzumachen? 
    Können wir den Körper aus festgefahrenen Strukturen befreien?
    Wie könnte ein Leben ausschauen, wenn wir die Machtzentren, die Bauwerke, 
    die Konsumgesellschaft oder die Geschlechterordnung zusammenbrechen lassen? 

    
Die Materialien auf der Bühne sind verfallen und verwittert:
    alter Kunststoff, umgestürzte Denkmäler oder heruntergefallene Rohre.  
    Geheimnisvolle Figuren treffen sich auf dem Trümmerfeld im Nebel: 
    ein König, ein*e Architekt*in, eine Fee, das Pferd, ein*e Erzähler*in 
    und Tourist*innen.  Was treiben sie da?

    In den Ruinen der Welt bilden sie eine zerbrechliche Gemeinschaft, die etwas Anziehendes hat.
    Denn der Zusammenbruch bedeutet nicht nur Ende, 
    sondern auch Übergang zu etwas anderem.
     

  • Barrierefreiheit

    Untertitel

Eindrücke

  • ©

     © Simon Courchel

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     © Simon Courchel

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     © Simon Courchel

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     © Simon Courchel

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     © Simon Courchel

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