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Performance
Festivals
06.11. –
07.11.
2026

DORIS UHLICH

Ballett-Trilogie (Fragmente)

©

Rising Swan © Barbara Pálffy

In ihrer Ballett-Trilogie befragt Doris Uhlich die Mythen, Versprechen und Zumutungen des klassischen Balletts. Ausschnitte aus den Stücken SPITZE, Rising Swan und Come Back lassen eine choreografische Recherche sichtbar werden, in der sich Uhlich über viele Jahre hinweg mit Körperidealen, Perfektion und Transformation auseinandergesetzt hat. 

SPITZE (2008) thematisiert das Aufkommen des Spitzentanzes im 19. Jahrhundert und die damit einhergehende Idealisierung der Ballerina. Die ehemaligen Solotänzer*innen Susanne Kirnbauer und Harald Baluch treffen auf Doris Uhlich, die erst im Jahr 2008 als 30-Jährige mit dem Spitzentanz beginnt. Für ihr Solo Rising Swan (2010) bedient sich Doris Uhlich an Michel Fokines revolutionärem Ballett Der sterbende Schwan und verknüpft es mit persönlichen Erinnerungen an Aufbrüche, während in Come Back (2012) ehemalige Balletttänzer*innen Jahre nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn zurück auf die Bühne kommen, um eine persönliche Revolution zu starten.

Mit dem Schwerpunkt World of Ballet präsentiert das Festival ein Best-of von Doris Uhlichs künstlerischen Rebellionen gegen die Normen und Formen des ehrwürdigen Bühnentanzes: Neben Ballett-Trilogie (Fragmente) ist auch das Stück Come Back Again (2025) im Programm und kann am selben Abend kombiniert werden. 

Zeit

18:30–19:30

Spielort

TQW Halle G

Dauer

60 Min

Preis

€ 28/23/14

Zusätzliche Informationen

In Deutsch & Englisch 

  • Termine

    • FR
      06.11.

      Doris Uhlich

      Ballett-Trilogie (Fragmente)

      18:30 – 19:30

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      In Deutsch & Englisch 

    • SA
      07.11.

      Doris Uhlich

      Ballett-Trilogie (Fragmente)

      18:30 – 19:30

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      In Deutsch & Englisch 

  • Biografie

    Doris Uhlich,

    österreichische Choreografin und Performerin, entwickelt Projekte in unterschiedlichen Formaten – von Bühnenstücken bis hin zu ortsspezifischen Performances. Sie arbeitet mit Menschen mit unterschiedlichen Biografien und körperlichen Einschreibungen, diversen Ensembles und zeigt die Potenziale von Nacktheit jenseits von Erotisierung und Provokation. Die vielschichtige Beziehung zwischen Mensch und Maschine sowie das Verhältnis von belebter und unbelebter Materie sind wiederkehrende Themen ihrer Arbeiten. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Österreichischen Kunstpreis 2024 des BMKÖS in der Sparte „Darstellende Kunst“. Weiters unterrichtet sie u. a. am Max Reinhardt Seminar und ist ab Herbst 2026 Professorin im Fach Künstlerisches Gestalten (Interdisziplinäres Gestalten, Choreografie und Improvisation) an der MUK. dorisuhlich.at

  • Credits

    Ballett-Trilogie (Fragmente), 2026, TQW Halle G
    Choreografie Doris Uhlich Dramaturgische Zusammenarbeit Nikolaus Selimov Performance SPITZE Harald Baluch, Susanne Kirnbauer, Doris Uhlich Performance Rising Swan Doris Uhlich Performance Come Back Susanne Kirnbauer, Percy Kofranek, Renate Loucky, Violetta Springnagel-Storch Licht, Ton Gerald Pappenberger Company-Management, Produktion Margot Wehinger Kommunikation, Presse Franziska Heubacher Internationale Distribution Giulia Traversi Koproduktion Tanzquartier Wien Gefördert von Stadt Wien Kultur (MA 7)

    Erster Teil der Ballett-Trilogie:
    SPITZE, Uraufführung 2008, brut Wien 
    Choreografie Doris Uhlich Dramaturgie Andrea Salzmann Produktion Nicole Schuchardt Performance Harald Baluch, Susanne Kirnbauer, Doris Uhlich Koproduktion brut Wien und insert (Theaterverein) Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

    Zweiter Teil der Ballett-Trilogie:
    Rising Swan, Uraufführung 2010, brut Wien 
    Choreografie, Performance Doris Uhlich Dramaturgie Andrea Salzmann, Yoshie Maruoka Künstlerische Beratung Judith Staudinger Koproduktion brut Wien und insert (Theaterverein) Kooperation K3 – Zentrum für Choreografie | Tanzplan Hamburg Mit Unterstützung von Tanzquartier Wien: Residenz im Rahmen von Re-Imagining Utopia in New York City (Movement Research, Austrian Cultural Forum N.Y., Tanzquartier Wien) Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

    Dritter Teil der Ballett-Trilogie:
    Come Back, Uraufführung 2012, Mumuth / steirischer herbst, Graz 
    Choreografie Doris Uhlich Dramaturgische Zusammenarbeit Constanze Schellow Künstlerische Beratung Yoshie Maruoka Raumkonzeption Alexander Schellow Performance Marialuise Jaska†, Susanne Kirnbauer, Percy Kofranek, Renate Loucky, Violetta Springnagel-Storch Licht Monika Gruber Ton Gerald Pappenberger Produktion Christine Sbaschnigg Koproduktion steirischer herbst, De Internationale Keuze van de Rotterdamse Schouwburg (Rotterdam), Künstler*innenhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), Göteborgs Dans & Teater Festival (Göteborg), brut Wien, Festspielhaus St. Pölten, NXTSTP, insert (Theaterverein), unterstützt durch das Kulturprogramm der Europäischen Union Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien und vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Eindrücke

  • ©

    SPITZE, Chris Mendez, Theatermuseum © KHM Museumsverband

  • ©

    Rising Swan © c Mirek Dworczak

  • ©

    Come Back © Wolfgang Silveri 

Weitere Veranstaltungen