loading

Zurücksetzen

Schließen

Alles zu Barrierefreiheit im TQW finden Sie hier.

Barrierefreiheit

Text anpassen

100%

Titel Hervorheben

Mehr Zeilenabstand

Mehr Zeichenabstand

Farben anpassen

Dunkler Kontrast

Heller Kontrast

Hoher Kontrast

Hohe Sättigung

Geringe Sättigung

Monochromatisch

Weitere Hilfen

Lesehilfe

Keine Animationen

Großer Cursor

Ein TQW Projekt mit Forum Obdach Wien und Straßenzeitung Augustin. In Zusammenarbeit mit Barbara Kaiser / Jakob Lena Knebl und Stefan-Manuel Eggenweber

17. – 18.

DEZ
2021

SWEDED TV

©

© Theresa Rauter

Welche Inhalte und Personen bekommen mediale Repräsentanz und welche Normierungen werden dadurch produziert? Mit dieser Frage reißen im Tanzquartier Wien Nutzer*innen des Forum Obdach Wien und Verkäufer*innen der Wiener Straßenzeitung Augustin zusammen mit Künstler*innen die Fernbedienung an sich und zappen durch das TV-Programm. Dabei werden existierende Formate vereinnahmt und dekonstruiert, neu interpretiert und in Szene gesetzt. SWEDED TV ist das gemeinsame Experiment einer medialen Dekonstruktion mit einfachsten Mitteln, die nicht bei sichtbarer Repräsentation endet, sondern mittels spielerischer Selbstermächtigung das Filmset zum freien Arbeits- und Interaktionsraum umdenkt.

Zeit

18:00–22:28

Spielort

TQW Studios

Dauer

-

Preis

Eintritt frei

Zusätzliche Informationen

Anmeldung für die Filmpremiere ab 14.12. möglich.

  • Biografie

    Das Forum Obdach Wien

    bietet ehemals obdachlosen Menschen einen Raum für Austausch und Vernetzung untereinander. Bei den regelmäßigen Treffen finden sich Gruppen zusammen, die spezielle Interessen und Projektideen miteinander verbinden. Die Nutzer*innen von Forum Obdach Wien sind sehr unterschiedlich, sie alle verbindet jedoch die gemeinsame Erfahrung irgendwann in ihrem Leben mal wohnungs- oder obdachlos gewesen zu sein.

    Der Augustin

    ist die Wiener Straßenzeitung. Mit dem Verkauf des Augustins haben Menschen, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen und von Armut betroffen sind, die Möglichkeit ein kleines Einkommen zu erarbeiten und sich im Idealfall über Wasser zu halten. Die Verkäufer*innen sind so divers wie die verschiedenen Gesichter der Armut in einer Stadt wie Wien sein können. Allen Verkäufer*innen gemeinsam ist, dass sie sehr individuelle Geschichten von ihren Leben zu erzählen haben und eigene Überlebensstrategien in ihrer Situation entwickelt haben. Das gemeinsame Projekt von Forum Obdach und dem TQW bietet den Augustinverkäufer*innen eine Auszeit aus ihrem Alltag und damit die Möglichkeit sich anders zu erleben.

    Barbara Kaiser

    beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Tätigkeit mit kreativen kollaborativen Prozessen, mit dem Dekonstruieren von klassischen Erzählformen und mit experimentellen Zugängen zu Musik und Radiokunst. Sie ist Gründungsmitglied des Vegetable Orchestra und seit 1998 mit diesem basisdemokratisch organisierten Ensemble auf zahlreichen Konzertreisen im In- und Ausland unterwegs. Seit 2007 ist sie Teil des Wiener Redaktionsteams radia auf Radio Orange. 2003 gründete sie gemeinsam mit Ingrid Schlögl und Tamara Wilhelm die Formation z.b.: … . Von 2001 bis 2012 war sie als Workshop-Leiterin für Trickfilm- und Sound-Workshops im ZOOM Trickfilmstudio tätig, seit 2012 leitet und kuratiert sie diesen Bereich im MuseumsQuartier.

    Jakob-Lena Knebl

    hinterfragt in ihren Arbeiten Identitätskonstruktionen und Begehren innerhalb unterschiedlicher Genres, Materialitäten und Disziplinen. Dabei entstehen multimediale Installationen, „Begehrensräume“, die sich eindeutigen Zuschreibungen entziehen und eine Dynamik zwischen Humor und Sinnlichkeit produzieren. In den letzten Jahren verwirklichte Knebl verstärkt Projekte im öffentlichen Raum und nahm an einer Vielzahl internationaler Ausstellungen teil. Zuletzt konnte man ihre Arbeiten u. a. bei Georg Kargl Fine Arts und im LENTOS Kunstmuseum Linz sehen. Gemeinsam mit Ashley Hans Scheirl wird sie bei der kommenden Biennale von Venedig den österreichischen Pavillon gestalten. Im Tanzquartier Wien war zuletzt die gemeinsam mit Markus Pires Mata entwickelte performative Installation Wir sind Henkel zu sehen. Seit Oktober 2021 hat Jakob Lena Knebl die Professur für Transmediale Kunst an der Wiener Universität für angewandte Kunst inne.

    Stefan-Manuel Eggenweber

    ist Filmemacher, Autor und Performer. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Körperhierarchien und deren Dekonstruktion sowie mit der radikalen Offenlegung gesellschaftlicher Gewaltstrukturen. Seine Arbeiten liefen unter anderem im Tanzquartier Wien, am Pornfilmfestival Berlin und auf der Diagonale in Graz. Er studierte Moden & Styles an der Akademie der bildenden Künste Wien und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Aktuell lehrt er in der Klasse für Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst Wien.
  • Credits

    Konzept
    Barbara Kaiser, Jakob Lena Knebl

    Künstlerische Umsetzung
    Stefan-Manuel Eggenweber, Barbara Kaiser

    Performer*innen
    Anteneh Alemu, Regina Amer, Celina Anozie, Sebastian Erlach, Stefan-Manuel Eggenweber, Nadine Friesenegger, Barbara Kaiser, Eli Kerbl, Nancy Mörth, Jan Pisar, Georg Prader, Michael Zöllner, Lyubov Leitner mit Luna

    Audio-Mastering, Musik
    Oliver Stotz

    Kamera
    Stefan-Manuel Eggenweber, Sebastian Erlach, Barbara Kaiser, Michael Zöllner

    Technische Unterstützung TQW
    Marco Tölzer, Nicholas Langer

    Idee
    Theresa Rauter — In Zusammenarbeit mit der Aktion Hunger auf Kunst und Kultur, Forum Obdach Wien und dem Augustin. Unterstützt im Rahmen des MehrWERT Sponsoringprogrammes der Erste Bank.

                                  
  • Veranstaltungen

    • DEZ
      17

      18:00

      SWEDED TV

      Zeit

      18:00

      Spielort

      TQW Studios

      Dauer

      -

      Preis

      Eintritt frei

      Zusätzliche Informationen

      Anmeldung für die Filmpremiere ab 14.12. möglich.

    • DEZ
      18

      18:00

      SWEDED TV

      Zeit

      18:00

      Spielort

      TQW Studios

      Dauer

      -

      Preis

      Eintritt frei

      Zusätzliche Informationen

      Anmeldung für die Filmpremiere ab 14.12. möglich.

Eindrücke

  • ©

    © Theresa Rauter

  • ©

    © Theresa Rauter

  • ©

    © Theresa Rauter