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Gespräch

Diskussion

17.

JÄN 2026

LIGIA LEWIS, KERSTIN STAKEMEIER, BELINDA KAZEEM-KAMIŃSKI

Study Now Steady

©

Ligia Lewis © Luis Rodriguez

In diesem Talk denken Ligia Lewis, Kerstin Stakemeier und Belinda Kazeem-Kamiński über eine Gegenwart nach, die sich „dick“ anfühlt, angesichts dessen, was nicht vergeht. Ausgehend von Lewis’ Choreografien, die mit gespenstischen Spuren von Geschichte und Erinnerung arbeiten, stellt sich die Frage, auf welche Weise Körper zeigen, dass Zeit ausläuft und sich überlagert. Mit Stakemeiers Blick auf institutionelle Politiken und nichtlineare Zeitverständnisse sowie Kazeem-Kamińskis Schwarz-feministischer, zwischen Dokumentation und Spekulation changierender Praxis spürt das Gespräch den Gespenstern in Archiven und Bildern nach. Gemeinsam wird erkundet, wie Kunst mit dem arbeitet, was bleibt: einer Choreografie der Überreste, einer Ästhetik der Unterbrechung und einer Politik der Wiederkehr.

Zeit

17:00–18:00

Spielort

TQW Studios

Dauer

60 Min

Preis

Eintritt frei

Zusätzliche Informationen

In Englisch

  • Biografie

    Ligia Lewis

    arbeitet als Künstlerin, Choreografin, Tänzerin und Regisseurin. Sie präsentiert ihre Arbeiten auf der Bühne, in Galerien oder Museen, in Form von Filmen oder Ausstellungen. Lewis' Werke, die sich durch körperliche und emotionale Intensität auszeichnen, inszenieren Kollisionen von Komik und Tragik und bewegen sich dabei zwischen Vertrautem und Unbekanntem. Sie konfrontiert uns mit den gespenstischen Spuren der Geschichte, mit Erinnerung und dem (Un)Bekannten und behandelt den Körper als einen Ort, an dem klangliche und visuelle Metaphern das Poetische und Dissonante materialisieren. Für Lewis ist Choreografie die Bewegung von Ideen über Körper hinweg, die sorgfältig konzipiert, gestaltet und inszeniert werden – ein politischer Akt, ein Schreiben gegen den Strich des rassistischen Regimes der Repräsentation und der (Schwarzen) Auslöschung.

    Kerstin Stakemeier

    ist Autorin und lehrt an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Gemeinsam mit Anselm Franke kuratierte sie Illiberal Arts/Lives (Haus der Kulturen der Welt Berlin/Ludwig Forum Aachen, 2021/23). Zusammen mit Bill Dietz veröffentlichte sie Universal Receptivity (2021), mit Marina Vishmidt Reproducing Autonomy (2016). Ihre Monografie Entgrenzter Formalismus. Verfahren einer antimodernen Ästhetik erschien 2017 bei b_books. Derzeit bereitet sie gemeinsam mit Devin Fore eine Gesprächsreihe für e-flux vor, die den Fantasies of the People gewidmet ist.

    Belinda Kazeem-Kamiński

    ist Autorin und multidisziplinäre bildende Künstlerin. Ihre Praxis entspringt den Fließbewegungen der Schwarzen feministischen Theorie und Praxis. Forschung begreift sie dabei zugleich als Methode und als Medium, durch die sie den Echos und Spuren nachgeht, die in Archiven fortwirken, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Ihre Projekte bewegen sich zwischen Zeiten und Räumen und verweigern klare Abgrenzungen zwischen dokumentarischer Aufmerksamkeit und spekulativen Weltentwürfen. Ihre erste Monografie H(a)untings / Heim-Suchungen (Sternberg Press, 2023) entfaltet diese Anliegen mit präziser und intimer Tiefe.

  • Veranstaltungen

    • JÄN
      17

      17:00 – 18:00

      Ligia Lewis, Kerstin Stakemeier, Belinda Kazeem-Kamiński

      Study Now Steady

      Zeit

      17:00 – 18:00

      Spielort

      TQW Studios

      Dauer

      60 Min

      Preis

      Eintritt frei

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch

Weitere Veranstaltungen