loading

Zurücksetzen

Schließen

Alles zu Barrierefreiheit im TQW finden Sie hier.

Barrierefreiheit

Text anpassen

100%

Titel Hervorheben

Mehr Zeilenabstand

Mehr Zeichenabstand

Farben anpassen

Dunkler Kontrast

Heller Kontrast

Hoher Kontrast

Hohe Sättigung

Geringe Sättigung

Monochromatisch

Weitere Hilfen

Lesehilfe

Keine Animationen

Großer Cursor

Performances

Wiederaufnahme

Trigger

15. – 17.

JÄN
2026

LIGIA LEWIS

Still Not Still

©

© Moritz Freudenberg

Ligia Lewis kommentiert mit Galgenhumor, ihrer einzigartigen theatralen Sprache und der musikalischen Form des Klagelieds die Ausgrenzung Schwarzer und nicht-Weißer Menschen aus den historischen Aufzeichnungen. Als düsterer Abgesang auf den Fortschrittsgedanken inszeniert Still Not Still eine Welt außerhalb der Zeitrechnung.

Voll abgründigem Humor und surrealistischen Bildern beschwört Ligia Lewis mit Still Not Still eine poetische Theatersprache, die jede Vorstellung von historischem Fortschritt zum Erliegen bringt. Die Choreografie für sechs Performer*innen kommentiert den jahrhundertealten und fortwährenden Ausschluss von Schwarzen und nicht-Weißen Menschen aus der Geschichtsschreibung. Lewis greift dafür auf die mittelalterliche Gattung des Klagelieds zurück und nutzt die Dunkelheit als Ort, an dem kritische Ideen Gestalt annehmen. Sie imaginiert eine Welt außerhalb der Zeitrechnung, im Stillstand. Kann eine Geschichte voller Lücken und Fehler nicht einfach für tot erklärt und der Vergangenheit überlassen werden? Angesichts der Tatsache, dass Geschichte unzureichend ist und stets nur von den Sieger*innen geschrieben wird, fragt Still Not Still als düsteres Lamento, was entstehen könnte, wenn sie zu Grabe getragen wird. 

„Es ist vernünftig, die Welt an der Grenze von Sinn und Nicht-Sinn zu verorten. Man dreht sich und dreht sich und dann bleibt man stehen und fällt zu Boden. Was ist toter als tot?“ — Ligia Lewis

Zeit

19:00–20:30

Spielort

TQW Halle G

Dauer

90 Min

Preis

€ 28/23/14/12

Zusätzliche Informationen

In Englisch

  • Biografie

    Ligia Lewis

    arbeitet als Künstlerin, Choreografin, Tänzerin und Regisseurin. Sie präsentiert ihre Arbeiten auf der Bühne, in Galerien oder Museen, in Form von Filmen oder Ausstellungen. Lewis' Werke, die sich durch körperliche und emotionale Intensität auszeichnen, inszenieren Kollisionen von Komik und Tragik und bewegen sich dabei zwischen Vertrautem und Unbekanntem. Sie konfrontiert uns mit den gespenstischen Spuren der Geschichte, mit Erinnerung und dem (Un)Bekannten und behandelt den Körper als einen Ort, an dem klangliche und visuelle Metaphern das Poetische und Dissonante materialisieren. Für Lewis ist Choreografie die Bewegung von Ideen über Körper hinweg, die sorgfältig konzipiert, gestaltet und inszeniert werden – ein politischer Akt, ein Schreiben gegen den Strich des rassistischen Regimes der Repräsentation und der (Schwarzen) Auslöschung.

  • Triggerwarnungen

    Stroboskoplicht

    Bühnennebel

    Licht- und Audioeffekte

    Darstellung von Gewalt

  • Credits

    Konzept, Choreografie, Regie Ligia Lewis Text Ligia Lewis in Zusammenarbeit mit den Performer*innen Performance Boglárka Börcsök, Darius Dolatyari-Dolatdoust, Corey-Scott Gilbert, Cassie Augusta Jørgensen, Justin Kennedy, Nasheeka Nedsreal, (Jolie Ngemi), Damian Rebgetz Dramaturgie Maja Zimmermann Outside-Eye Dragana Bulut Lichtdesign, technische Leitung Joseph Wegmann, Lea Schneidermann Bühnenbild Claudia Besuch (Gali) Kostüm Marta Martino Sounddesign, Komposition S. McKenna Akustik- & E-Gitarre Joey Gavin Assistenz Lissa-Johanna Volquartz Tontechnik (Tour) Neda Sanai, Max Eilbacher Bühnentechnik (Tour) Şenol Şentürk, Jachya Freeth Original-Produktionsleitung Hannes Frey, Vera Laube (HAU Hebbel am Ufer) Touring, Distribution Godlive Lawani – Stane Performing Arts Management

    Eine Produktion von Ligia Lewis / HAU Hebbel am Ufer (Berlin) in Koproduktion mit Tanzhaus nrw (Düsseldorf), Arsenic – Centre d’art scénique contemporain (Lausanne), Tanzquartier Wien, Black Box teater (Oslo), Kunstencentrum VIERNULVIER vzw (Gent), Theaterhaus Gessnerallee (Zürich) und Tramway (Glasgow). Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.

  • Rahmenprogramm

    • JÄN
      16

      15:30 – 17:00

      Ligia Lewis

      Abgesagt: Workshop on Stage

      Zeit

      15:30 – 17:00

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      90 Min

      Preis

      € 15

  • Veranstaltungen

    • JÄN
      15

      19:00 – 20:30

      Ligia Lewis

      Still Not Still

      Zeit

      19:00 – 20:30

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      90 Min

      Preis

      € 28/23/14/12

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch

    • JÄN
      16

      19:00 – 20:30

      Ligia Lewis

      Still Not Still

      Zeit

      19:00 – 20:30

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      90 Min

      Preis

      € 28/23/14/12

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch

    • JÄN
      17

      19:00 – 20:30

      Ligia Lewis

      Still Not Still

      Zeit

      19:00 – 20:30

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      90 Min

      Preis

      € 28/23/14/12

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch

Eindrücke

  • ©

    © Moritz Freudenberg

  • ©

    @ Brian Hartley

Weitere Veranstaltungen