Olivia Ronzani
(sie/keine) ist eine Schweizer Tanz- und Theaterkünstlerin. Sie beschäftigt sich mit Solo- und kollektiven Arbeitsstrategien. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Realität und Fiktion und nutzt den Theaterraum als Spielwiese, um Sehnsüchte und Fantasien zu erforschen. Seit 2020 arbeitet sie eng mit Eevi Kinnunen zusammen. Im Jahr 2023 schufen sie A Long Story About Our Baby. Ihr neues abendfüllendes Werk Metal Tears feiert 2027 Premiere. Ronzani ist Teil von Landholz Productions mit Sitz in Basel.
Eevi Kinnunen
(dey/sie/er) ist im Bereich Tanz als Performer*in und Choreograf*in tätig und leitet gemeinsam mit anderen die beiden internationalen Kollektive Riiviöt und Project.tgthr. Kinnunens künstlerisches Schaffen konzentriert sich auf queere Erfahrungen, Geschichten und Praktiken, die mithilfe von Körper, Stimme und Material erforscht werden. Zu Kinnunens jüngsten Arbeiten zählen Lempi (Riiviöt, 2025) und A Long Story About Our Baby (Project.tgthr, 2023). Derzeit arbeitet dey gemeinsam mit Olivia Ronzani an deren neuen Stück Metal Tears, das 2027 uraufgeführt wird.
Olivia Axel Scheucher
(they/them) studierte nach einem Wirtschaftsstudium Regie und bewegt sich zwischen performativer, theatraler und schreibender Praxis. Deren erste Arbeit Fugue Four : Response wurde zu radikal jung 2024, ImPulsTanz und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Es folgten Die Wand // Wandbefall am Volkstheater Wien und lost (du weißt wieso) am Kosmos Theater. Scheucher betreute dramaturgisch Heavy Duty und Lamentations von Luca Bonamore sowie Dictée von Francesca Ferrari. Scheucher ist als Performer*in in Lennart Boyd Schürmanns Reihe intimacies zu sehen und arbeitet als Bewegungstrainer*in an öffentlichen Schulen und Kindergärten.
Thea Ehre
(sie/ihr) ist eine österreichische Schauspielerin. Sie spielte in der TV-Serie Vorstadtweiber (R: Mirjam Unger), im Kurzfilm Die Räuberinnen (R: Isa Schieche), im Theaterstück Fugue Four Response von Olivia Axel Scheucher & Nick Romeo Reimann sowie im Spielfilm Bis ans Ende der Nacht (R: Christoph Hochhäusler), für den sie den Silbernen Bären für die Beste Nebendarstellerin bei der Berlinale 2023 erhielt. Sie ist fester Bestandteil des Kieler Tatort-Ensembles. Neben ihrer künstlerischen Arbeit setzt sich Ehre aktiv für die Sichtbarkeit und Repräsentation von trans Personen in Film, Theater und Öffentlichkeit ein.
Kirikou Gueye
(geb. 1999 in Prag) lebt in Wien und ist interdisziplinäre*r Künstler*in, Tontechniker*in und Sounddesigner*in. Gueye untersucht, wie Hörumgebungen sozial konstruiert werden, und betrachtet Klang als ein technisches, räumliches und politisches Medium mit mobilisierender Kraft. Deren Praxis umfasst Tontechnik, elektronische Musikproduktion, Performancekunst, Forschung sowie kuratorische Arbeit. Außerdem arbeitet dey als DJ (zey) und als Organisator*in von Party-Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf der Schaffung sicherer Tanzflächen für QTBIPOC-Clubgeher*innen. Derzeit ist dey Teil des Kollektivs Spice Mixers.
Parham Rostam Abadi
(er/dey) wurde 1996 in Teheran geboren und lebt als interdisziplinärer Künstler in Wien. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Performance und bildender Kunst. Abadi wirkte als Regisseur, Choreograf, Performer oder Dramaturg an einer Vielzahl von Performances mit. Als queere BIPOC-Person mit Flucht- und Migrationserfahrung beschäftigt sich Abadi mit Konzepten, die mit diesen Identitäten zusammenhängen. Seine Kunst möchte Sichtbarkeit und Verständnis für Minderheiten-Communities schaffen, indem sie diese direkt anspricht oder dem Publikum außerhalb dieser Kreise deren Lebensrealitäten aufzeigt.
Benze C. Werner
lebt in Köln und arbeitet als Tänzer*in, Choreograf*in und gelegentlich als Dramaturg*in mit Bewegung, Text, Live-Musik und Stimme. Im Mittelpunkt von Werners Arbeit steht die Schaffung immersiver Performances, die als Schnittstellen zwischen den Darstellenden und dem Publikum fungieren – Räume, in denen Emotionen gemeinsam geteilt und über die Performance hinausgetragen werden können. Werners Stücke sind in kollaborativen und prozessorientierten Arbeitsmethoden verankert und bewegen sich zwischen künstlerischer Forschung und persönlicher Sehnsucht. benzecwerner.com