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Performances
Festivals
26.06. 2026

PROJECT.TGTHR / OLIVIA AXEL SCHEUCHER, THEA EHRE & KIRIKOU GUEYE / PARHAM ROSTAM ABADI / HYO LEE, DENISE KOTTLETT, VEZA FERNÁNDEZ & CRYSTAL WALL / BENZE C. WERNER, LESBIAN BAR

S_P_I_T_ Day 2

©

Project.tgthr © Nefeli Chrysa Avgeris

A Long Story About Our Baby ist eine Performance über queere Familienfantasien und Utopien. Eevi Kinnunen und Olivia Ronzani alias Project.tgthr beschließen, ihren Traum von einem Baby zu verwirklichen – koste es, was es wolle. Sie jagen ihren Träumen, Sperma und den richtigen Bedingungen hinterher. Über Tanz und verkörpertes Storytelling eröffnet das autofiktionale Werk einen Raum, um queere Wege der Familiengründung und -findung zu erträumen und zu feiern.

Olivia Axel Scheucher, Thea Ehre und Kirikou Gueye beglücken das verehrte Publikum mit leichter Unterhaltung: Best Compilation Ever will als halbstündige Performance liefern, wonach im Internet nur vergeblich gesucht wird. Es erwartet Sie eine schillernde Abfolge zögerlicher Versuche, eine unstrukturierte Aneinanderreihung von Sensationen, der Rhythmus von Kuss, Kuss, Kuss. Kurz: magische Flirts in Dauerschleife.

Inspiriert von persischer Mythologie und dem geheimnisvollen Feenwesen Pari, zeichnet Parham Rostam Abadi in seiner Performance die eigenen Lebensphasen nach und nutzt die Fiktion des Geschichtenerzählens, um die Wahrheit gelebter Realitäten ans Licht zu bringen. Pari ist ein Geschöpf jenseits von Gender und Grenzen, das in den Zwischenräumen lebt und so zum Symbol für Komplexität und Dualität wird. 

Das Programm des Tages begleiten darüber hinaus Veza Fernández und Crystal Wall mit geführten Gesangsritualen zum Festivalthema Queer Time und versteckte Briefe aus der Vergangenheit und der Zukunft warten darauf, vom Publikum gefunden zu werden. 

Die lesbian bar sorgt ab 17:00 für das leibliche Wohl und ein Umfeld, das vom lesbian gaze geprägt ist. Was als künstlerische Initiative begann, hat sich seitdem zu einem realpolitischen, queerfeministischen Raum entwickelt, der dort aufschlägt, wo er gebraucht wird.

Tagesprogramm

17:00–18:00
Workshop Benze C. Werner Line Dance

ab 17:00
lesbian bar

19:00
Performance Project.tgthr

20:30 Performance Olivia Axel Scheucher, Thea Ehre & Kirikou Gueye

21:30 Performance Parham Rostam Abadi

Zeit

17:00–22:00

Spielort

TQW Studios

Dauer

300 Min

Preis

€ 20/15

  • Termine

    • FR
      26.06.

      Project.tgthr / Olivia Axel Scheucher, Thea Ehre & Kirikou Gueye / Parham Rostam Abadi / Hyo Lee, Denise Kottlett, Veza Fernández & Crystal Wall / Benze C. Werner, lesbian bar

      S_P_I_T_ Day 2

      17:00 – 22:00

      TQW Studios

  • Biografie

    Olivia Ronzani

    (sie/keine) ist eine Schweizer Tanz- und Theaterkünstlerin. Sie beschäftigt sich mit Solo- und kollektiven Arbeitsstrategien. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich zwischen Realität und Fiktion und nutzt den Theaterraum als Spielwiese, um Sehnsüchte und Fantasien zu erforschen. Seit 2020 arbeitet sie eng mit Eevi Kinnunen zusammen. Im Jahr 2023 schufen sie A Long Story About Our Baby. Ihr neues abendfüllendes Werk Metal Tears feiert 2027 Premiere. Ronzani ist Teil von Landholz Productions mit Sitz in Basel. 

    Eevi Kinnunen

    (dey/sie/er) ist im Bereich Tanz als Performer*in und Choreograf*in tätig und leitet gemeinsam mit anderen die beiden internationalen Kollektive Riiviöt und Project.tgthr. Kinnunens künstlerisches Schaffen konzentriert sich auf queere Erfahrungen, Geschichten und Praktiken, die mithilfe von Körper, Stimme und Material erforscht werden. Zu Kinnunens jüngsten Arbeiten zählen Lempi (Riiviöt, 2025) und A Long Story About Our Baby (Project.tgthr, 2023). Derzeit arbeitet dey gemeinsam mit Olivia Ronzani an deren neuen Stück Metal Tears, das 2027 uraufgeführt wird.

    Olivia Axel Scheucher

    (they/them) studierte nach einem Wirtschaftsstudium Regie und bewegt sich zwischen performativer, theatraler und schreibender Praxis. Deren erste Arbeit Fugue Four : Response wurde zu radikal jung 2024, ImPulsTanz und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Es folgten Die Wand // Wandbefall am Volkstheater Wien und lost (du weißt wieso) am Kosmos Theater. Scheucher betreute dramaturgisch Heavy Duty und Lamentations von Luca Bonamore sowie Dictée von Francesca Ferrari. Scheucher ist als Performer*in in Lennart Boyd Schürmanns Reihe intimacies zu sehen und arbeitet als Bewegungstrainer*in an öffentlichen Schulen und Kindergärten. 

    Thea Ehre

    (sie/ihr) ist eine österreichische Schauspielerin. Sie spielte in der TV-Serie Vorstadtweiber (R: Mirjam Unger), im Kurzfilm Die Räuberinnen (R: Isa Schieche), im Theaterstück Fugue Four Response von Olivia Axel Scheucher & Nick Romeo Reimann sowie im Spielfilm Bis ans Ende der Nacht (R: Christoph Hochhäusler), für den sie den Silbernen Bären für die Beste Nebendarstellerin bei der Berlinale 2023 erhielt. Sie ist fester Bestandteil des Kieler Tatort-Ensembles. Neben ihrer künstlerischen Arbeit setzt sich Ehre aktiv für die Sichtbarkeit und Repräsentation von trans Personen in Film, Theater und Öffentlichkeit ein.

    Kirikou Gueye 

    (geb. 1999 in Prag) lebt in Wien und ist interdisziplinäre*r Künstler*in, Tontechniker*in und Sounddesigner*in. Gueye untersucht, wie Hörumgebungen sozial konstruiert werden, und betrachtet Klang als ein technisches, räumliches und politisches Medium mit mobilisierender Kraft. Deren Praxis umfasst Tontechnik, elektronische Musikproduktion, Performancekunst, Forschung sowie kuratorische Arbeit. Außerdem arbeitet dey als DJ (zey) und als Organisator*in von Party-Veranstaltungen mit Schwerpunkt auf der Schaffung sicherer Tanzflächen für QTBIPOC-Clubgeher*innen. Derzeit ist dey Teil des Kollektivs Spice Mixers. 

    Parham Rostam Abadi

    (er/dey) wurde 1996 in Teheran geboren und lebt als interdisziplinärer Künstler in Wien. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Performance und bildender Kunst. Abadi wirkte als Regisseur, Choreograf, Performer oder Dramaturg an einer Vielzahl von Performances mit. Als queere BIPOC-Person mit Flucht- und Migrationserfahrung beschäftigt sich Abadi mit Konzepten, die mit diesen Identitäten zusammenhängen. Seine Kunst möchte Sichtbarkeit und Verständnis für Minderheiten-Communities schaffen, indem sie diese direkt anspricht oder dem Publikum außerhalb dieser Kreise deren Lebensrealitäten aufzeigt.

    Benze C. Werner

    lebt in Köln und arbeitet als Tänzer*in, Choreograf*in und gelegentlich als Dramaturg*in mit Bewegung, Text, Live-Musik und Stimme. Im Mittelpunkt von Werners Arbeit steht die Schaffung immersiver Performances, die als Schnittstellen zwischen den Darstellenden und dem Publikum fungieren – Räume, in denen Emotionen gemeinsam geteilt und über die Performance hinausgetragen werden können. Werners Stücke sind in kollaborativen und prozessorientierten Arbeitsmethoden verankert und bewegen sich zwischen künstlerischer Forschung und persönlicher Sehnsucht. benzecwerner.com

  • Credits

    Best Compilation Ever
    Konzept Olivia Axel Scheucher Performance Thea Ehre, Olivia Axel Scheucher Sound Kirikou Gueye Vielen Dank an Im_flieger und Raw Matters sowie an Nick Romeo Reimann für die künstlerische und praktische Unterstützung und an Valerie Rossacher für die temporären Tattoos

Eindrücke

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    Best Compilation Ever © Olivia Axel Scheucher

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    © Parham Rostam Abadi

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    Project.tgthr © Sven Wied

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    Project.tgthr © Sven Wied

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