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Performances
Festivals
25.06. 2026

BENZE C. WERNER / MZAMO NONDLWANA / HYO LEE, DENISE KOTTLETT, VEZA FERNANDEZ & CRYSTAL WALL / LESBIAN BAR

S_P_I_T_ Day 1

©

Benze C. Werner © Fadi Elias/In-Haus Media 2025

Benze C. Werners LP ist eine vielstimmige Collage aus lesbischer Geschichte, persönlichen Sehnsüchten und Auto-Tune. Archivmaterialien und eigene Songs verschmelzen und der Mund als Tor zum Körper wird zum zentralen Motiv. Lust und Ekel, Sprechen und Schweigen fallen ineinander und eröffnen verschiedene emotionale Zugänge.

Mit All in Love Is Bliss präsentiert Mzamo Nondlwana eine kompromisslose Liebeserklärung. Die Performance versteht Liebe als einen mutigen, verkörperten und kollektiven Akt und entfaltet sich in geselligen Settings, in denen Körper ohne Vorbedingungen aufeinandertreffen. Zwischen Zärtlichkeit und Intensität fragt Nondlwanas fortlaufendes Projekt, was es bedeutet, ganz füreinander da zu sein und sich aktiv für Verbundenheit zu entscheiden – in einer Zeit, die meist Distanz fördert.

Das Programm des Tages begleiten darüber hinaus Veza Fernández und Crystal Wall mit geführten Gesangsritualen zum Festivalthema Queer Time und versteckte Briefe aus der Vergangenheit und der Zukunft warten darauf, vom Publikum gefunden zu werden. 

Die lesbian bar sorgt ab 18:00 für das leibliche Wohl und ein Umfeld, das vom lesbian gaze geprägt ist. Was als künstlerische Initiative begann, hat sich seitdem zu einem realpolitischen, queerfeministischen Raum entwickelt, der dort aufschlägt, wo er gebraucht wird.

Tagesprogramm

17:30 
Festivaleröffnung mit Denise Kottlett, Veza Fernandez, Hyo Lee und Crystal Wall

18:00 
Artist Talk moderiert von Hyo Lee

Ab 18:00 
lesbian bar

20:00 
Performance Benze C. Werner

21:30 
Performance Mzamo Nondlwana

Zeit

17:30–22:00

Spielort

TQW Studios

Dauer

270 Min

Preis

€ 20/15

  • Termine

    • DO
      25.06.

      Benze C. Werner / Mzamo Nondlwana / Hyo Lee, Denise Kottlett, Veza Fernandez & Crystal Wall / lesbian bar

      S_P_I_T_ Day 1

      17:30 – 22:00

      TQW Studios

  • Biografie

    Benze C. Werner

    lebt in Köln und arbeitet als Tänzer*in, Choreograf*in und gelegentlich als Dramaturg*in mit Bewegung, Text, Live-Musik und Stimme. Im Mittelpunkt von Werners Arbeit steht die Schaffung immersiver Performances, die als Schnittstellen zwischen den Darstellenden und dem Publikum fungieren – Räume, in denen Emotionen gemeinsam geteilt und über die Performance hinausgetragen werden können. Werners Stücke sind in kollaborativen und prozessorientierten Arbeitsmethoden verankert und bewegen sich zwischen künstlerischer Forschung und persönlicher Sehnsucht. benzecwerner.com

    Mzamo Nondlwana,

    queer, nichtbinär und darstellende*r Künstler*in, stammt ursprünglich aus Johannesburg und lebt derzeit in Wien. Nondlwanas Arbeit konzentriert sich auf marginalisierte Körper und auf den Versuch, koloniale Fantasien zu unterwandern. Nondlwana begann 2006 eine formale Tanzausbildung am Moving Into Dance Mophatong (Südafrika), arbeitete 2007 mit dem arrep: Theatre for Life und zog 2009 nach Salzburg. Nach dem Abschluss des Studiums bei SEAD spezialisierte sich Nondlwana auf zeitgenössischen Tanz und Choreografie. mzamonondlwana.com

    Denise Kottlett

    (sie/dey) lebt und arbeitet in Wien. Kottlett studierte bildende Kunst an der HBK Saarbrücken und kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Ashley Hans Scheirl. Sie tritt sowohl als Solokünstlerin als auch in Gruppen und Kollektiven, in Film- und Theaterproduktionen auf und ist Organisatorin von Veranstaltungen wie dem Anti Valentines* Ball. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit Körperpolitik, feministischer Geschichtsschreibung, dem Überleben und dessen Auswirkungen auf die eigene Körperlichkeit und Gesundheit.

    Crystal Wall

    (dey/demm, sie/ihr) bewegt sich zwischen Performance und Gesang, Poesie und Ritual, Volkskultur und Queerness. Wall verbindet (alpine) Volksbräuche mit queeren Perspektiven und transformiert sie zu neuen performativen Ritualen. Durch verkörperte Polyphonie und kollektive Erzählformen entstehen wässrig-poetische Klangräume, Trauerrituale und verführerische Gesänge.

    Veza Fernández

    ist Tanz- und Stimmkünstlerin. Ihre Arbeit befasst sich mit der Poetik und Politik des stimmlichen Ausdrucks als Ort der Beziehung, der Imagination und der Transformation. Sie verknüpft Gesang, Schreiben, Tanz und Sprechen als körperliche Formen des Lernens, des Zuhörens und der Performance miteinander. Ihr Hintergrund reicht von Philologie über Pädagogik und Theater bis hin zu Musik und zeitgenössischem Tanz. Diese Bereiche beeinflussen auf die eine oder andere Weise ihre künstlerische Forschung und ihre Arbeitsweise beim Schaffen und Präsentieren von Kunst. vezafernandez.com

    Hyo Lee

    (sie/dey) ist eine in Wien lebende südkoreanische Künstler*in, die gerne liest und schreibt.

    lesbian bar

    wurde im November 2024 von Catharina Wronn ursprünglich als Kunstprojekt ins Leben gerufen und entstand aus dem Wunsch heraus, einen eigenen Raum für Dykes und ihre Communitys zu schaffen. Dieser Impuls brachte Wronn mit Lisa Holzinger zusammen, was zur Gründung der lesbian bar als kollaboratives und sich weiterentwickelndes Projekt führte. Derzeit wird sie ohne festen Standort betrieben und verfolgt einen nomadischen Ansatz – sie taucht dort auf, wo sie gebraucht wird, und gestaltet den jeweiligen Raum durch Präsenz, Beziehung und kollektive Erfahrung vorübergehend neu. Da lesbische Bars weltweit historisch gesehen am Aussterben sind, stellt diese Bar ein Statement des Widerstands und der Notwendigkeit dar.

  • Credits

    LP
    Künstlerische Leitung, Choreografie, Konzept Benze C. Werner Musikalische Leitung, Sounddesign, Komposition Ley Ghafouri Performance Benze C. Werner, Ley Ghafouri, Elin Tezel Lyrics Ley Ghafouri mit Benze C. Werner, Elin Tezel Gesangsdramaturgie Thusnelda Maria Jungmann Dramaturgie Mia Hofner Bühnenbild, Kostüm Diane Esnault Lichtdesign, technische Leitung Nils Ramme Künstlerische Produktion, PR Mona Sachße Grafikdesign Ris Pascoe Fotografie Fadi Elias Videografie Salma Abdo mit Fadi Elias, Ruba Charina Video-Mastering Elyot Trinh
    LP ist eine Produktion von Benze C. Werner in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, den Diversitätsfonds NRW, das Landesbüro für Darstellende Künste NRW, das Kulturamt Düsseldorf und das Kulturamt der Stadt Köln. Unterstützt durch TANZRESIDENZ 2025 im Quartier am Hafen, Freiraum Düsseldorf und cccc – Kreationszentrum Zeitgenössischer Zirkus. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts im Rahmen der Projektförderung für Rechercheaufenthalte im Ausland. Vielen Dank an die Lesbian Herstory Archives New York.

Eindrücke

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    Benze C. Werner © Fadi Elias/In-Haus Media 2025

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    Benze C. Werner © Fadi Elias/In-Haus Media 2025

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    Benze C. Werner © Fadi Elias/In-Haus Media 2025

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