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Research

Theorie

Die kulturelle Logik von privaten Kunststiftungen im Spätkapitalismus

25.

JUN 2019

Parallax Views

Bezugnehmend auf die privaten Wiener Sammlungen Kontakt, Generali und TBA21 wirft die Gesprächsreihe die Frage auf, wie der Transformationsprozess von privat und Privatsphäre zu einer Öffentlichkeit bzw. Kollektivität in einer Polysemie dieser Begriffe in der performativ angelegten Ausstellung Collective Exhibition for a Single Body ein Echo findet. Die Schau reaktiviert den ehemaligen Ausstellungsraum der Generali Foundation, in dem sich heute ein Lidl Lebensmittelmarkt befindet. Die kürzlich erfolgte Nutzungsänderung von Kunstraum zu kommerziellem Ort im Stadtzentrum kontrastiert, was die liberale Ära der 1990er-Jahre mit ihren zu kulturellen Zentren umfunktionierten Fabriken in Vororten zelebrierte, und erlaubt es uns vielleicht besser zu verstehen, wie der neoliberale Plan von heute aussieht.


Programm

Begrüßung
Bettina Kogler und Kathrin Rhomberg

Einführung
Pierre Bal-Blanc und Manuel Pelmuş

Diskussion I
Transformation and Privatization of the City Centers
Christian Höller (statement)
Jochen Becker im Gespräch mit Georg Schöllhammer

Diskussion II
Anatomy of a Transformation
Sabine Breitwieser (statement)
András Pálffy im Gespräch mit Otto Kapfinger

Pause

Diskussion III
Portrait of a Woman with Institution
Silvia Eiblmayr (statement)
Anna Daučíková im Gespräch mit Adam Szymczyk

Diskussion IV
From Private or Privacy to the Common and the Collective
Pierre Bal-Blanc (statement)
Daniela Zyman im Gespräch mit Guillaume Maraud

Detaillierte Information (pdf)

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Zeit

00:00–20:25

Spielort

TQW Studios

Dauer

-

Preis

Eintritt frei

Zusätzliche Informationen

In englischer Sprache Die Veranstaltung findet im Rahmen des Ausstellungs- und Performanceprojekts Collective Exhibition for a Single Body – The Private Score – Vienna 2019 statt und ist eine Kooperation von Kontakt Sammlung und Tanzquartier Wien.

Eindrücke

  • ©

    Vlado Martek, Artists in Zoo, 1976–1998. Performance der Group of Six Artists (Boris Demur, Željko Jerman, Vlado Martek, Mladen Stilinović, Sven Stilinović, Fedor Vučemilović). Foto: Boris Cvjetanović, Courtesy Boris Cvjetanović