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Performances
Uraufführung
02.07. 2026

MATT MCCREARY & CHARLES AUGUSTE

(Site Spécific*)

©

© Alba Duque

Die Movement Artists mit Parkour-Hintergrund, Matt McCreary und Charles Auguste, machen den öffentlichen Raum zu ihrer Bühne. Ihre originellen In-situ-Performances entstehen in engem Dialog mit urbanen Architekturen. Den Stadtraum begreifen sie dabei sowohl als Partner als auch als Material: Durch die Interaktion mit Oberflächen, Hindernissen und dem Fluss des öffentlichen Treibens legen sie jene latenten Choreografien offen, die unserer bebauten Umgebung verborgen sind. Ihre fluide und spontane Bewegungssprache entfaltet sich im direkten Dialog mit dem jeweiligen Ort und lässt die Grenze zwischen Performance und Alltag verschwimmen. Auch wenn die Arbeit von McCreary und Auguste online ein breites Publikum erreicht, liegt ihr Kern nach wie vor in der Intensität des Live-Moments und der Reaktivierung des urbanen Raums als gemeinsames Erlebnis. 

Für ihren ersten Auftritt in Wien entwickeln sie im Rahmen des Hof Kunst Fest eine neue Arbeit im MuseumsQuartier Wien.

Zeit

19:15–19:45

Spielort

Halle E Foyer

Dauer

30 Min

Preis

Eintritt frei

  • Termine

    • DO
      02.07.

      Matt McCreary & Charles Auguste

      (Site Spécific*)

      19:15 – 19:45

      Halle E Foyer

  • Rahmenprogramm

    • DO
      02.07.

      Im Anschluss an die Performance

      Artist Talk

      In Englisch

      Zeit

      19:45 – 20:15

      Spielort

      TQW Studios

      Dauer

      30 Min

      Preis

      Eintritt frei

  • Biografie

    Matt McCreary

    ist ein Künstler, der auf Kooperationen setzt und sich in seiner Arbeit auf Beobachtung konzentriert. Seine physische Ausdrucksweise bringt den eigenen Körper in Dialog mit öffentlichen Räumen und Naturlandschaften und untersucht dabei Themen wie Absurdität, Einfachheit und Einsamkeit. Zusammenarbeit bildet die Grundlage seiner Praxis. Er legt großen Wert auf den Kontakt mit anderen Künstler*innen und deren Medien und möchte durch die Verbindung von Performance, Film und Fotografie interdisziplinäre Begegnungen schaffen. Seine Arbeit widmet sich dem Subtilen und dem Übersehenen und fragt, was sichtbar wird, wenn wir uns dafür entscheiden, es wahrzunehmen.

    Charles Auguste

    Charles Augustes Praxis entsteht im Dialog zwischen Körper und Raum und hinterfragt dabei Dispositive und Orte, die in ihrer ursprünglichen Funktion festgefahren sind. Der Körper fungiert als kritisches und kreatives Werkzeug, das Situationen aufbricht und gleichzeitig alternative Wege eröffnet, mit diesen umzugehen. Seine Arbeit widmet sich insbesondere kontextuellen choreografischen Systemen, die von individuellen Reaktionen und kulturellen Besonderheiten geprägt sind. Mit seinem transdisziplinären Ansatz verbindet er verschiedene kreative Ausdrucksformen miteinander und sucht den Dialog mit Musik, Kino und Mode. Entgegen den auferlegten urbanen Strömungen hinterfragt seine Arbeit das Alltägliche und offenbart die sensiblen, soziologischen und politischen Dimensionen zeitgenössischer Gesten und Situationen.

  • Credits

    Von und mit Matt McCreary und Charles Auguste

  • Einfache Sprache

    New Work ist English.
    In diesem Fall bedeutet es: 
    Matt McCreary und Charles Auguste zeigen eine neue Arbeit.
    Sie hat noch keinen Titel. 
     
    Matt McCreary und Charles Auguste sind Bewegungskünstler.
    Ihre Arbeiten finden nicht im Theater oder Museum statt, 
    sondern im öffentlichen Raum (Stadt, Natur).

    Für ihren ersten Auftritt in Wien entwickeln eine neue Arbeit im MuseumsQuartier Wien.

    Sie wird im Rahmen des MQ-Sommerfests gezeigt.
    Der Hof des MuseumsQuartiers wird zu ihrer Bühne.
    
Matt McCreary und Charles Auguste kommen ursprünglich aus einer sportlichen Kunstform namens Parkour.

    Parkour findet im Stadtraum statt.

    Hindernisse werden kreativ überwunden.

    Dabei arbeitet man nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers: 
    klettern, springen, laufen und balancieren.
    Matt McCreary und Charles Auguste haben aus diesen Techniken 
    originelle Performances entwickelt.
    Diese werden speziell für einen bestimmten Ort entwickelt.
    Sie funktionieren nur dort.
    Der Ort wird zu ihrem Partner und zu ihrem Material.
    Sie bewegen sich zum Beispiel spontan, tänzerisch und akrobatisch 
    auf Treppen oder Geländern. 
    Ihre Körper bewegen sich fließend und sicher durch die Umgebung.
    Die Grenzen zwischen Performance und Alltag verschwimmen.
     

Eindrücke

  • ©

    © Matt McCreary, Charles Auguste

  • ©

    © Samuel Stephenson

  • ©

    © Alba Duque