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Open House
Künstlerischer Aperitif
10.10. 2025

MEL E. LOGAN (CHICKS ON SPEED), MICHIKAZU MATSUNE, DORIS UHLICH

Künstlerische Aperitifs

©

Mel E. Logan © Kevin Abosch

Die Künstlerischen Aperitifs sind eine gesellige Stunde am frühen Abend, um im Foyer der TQW Studios zusammenzukommen und gemeinsam das Glas zu heben, bevor das Programm des Tages in der Halle G weitergeht. Die Trinksprüche zum gemeinsamen Anstoßen werden von Künstler*innen beigesteuert. Die spontanen Kurzperformances sind eine Einladung, sich in knapper und direkter Form ans Publikum zu wenden – zu sprechen, zu singen, zu gestikulieren oder zu tanzen. Ein performativer Trinkspruch kann ein Moment sein, in dem Emotionen und Inspirationen öffentlich geteilt werden können, oder Raum für neue Ideen, Trauer, Protest, Wut oder gemeinsames Feiern.

Am Freitag bringen drei sehr unterschiedliche lokale Größen die TQW Studios zum Leuchten. Künstler Michikazu Matsune und Choreografin Doris Uhlich spannen uns noch etwas länger auf die Folter, während Mel E. Logan auf den Schmetterlingseffekt und unsere aktive Rolle in der Welt trinkt: Ihre Antenna in the Mud ist ein interaktives, thereminähnliches Instrument, das gemeinsam durch die Aktivierung von Elektromagnetismus mittels Bewegungen der Gliedmaßen gespielt werden kann.

Zeit

18:00–19:00

Spielort

TQW Studios

Dauer

60 Min

Preis

Eintritt frei

  • Termine

    • FR
      10.10.

      Mel E. Logan (Chicks on Speed), Michikazu Matsune, Doris Uhlich

      Künstlerische Aperitifs

      18:00 – 19:00

      TQW Studios

  • Biografie

    Mel E. Logan (Chicks on Speed)

    ist eine in Wien lebende Künstlerin, deren bahnbrechende Arbeit im Bereich der Soundskulptur und Performance ihr einen internationalen Ruf eingebrachte. Als prägendes Mitglied der musikalischen Crossover-Bewegung Electroclash war sie auch Mitbegründerin des Kollektivs Chicks on Speed, das sie während ihres Malereistudiums an der Münchner Akademie der Bildenden Künste in den 1990er-Jahren mitaufbaute. Logans künstlerische Praxis überschreitet mühelos die Grenzen zwischen dem Visuellen und elektronischer Soundkunst. In ihrer Arbeit greift sie auf einzigartige Werkzeuge zurück, um Themen mittels technologischer und ökologischer Übersetzung zu erforschen. Logan wird von der Galerie Gisela Clement in Bonn vertreten und bekleidet die Position einer Senior Artist an der Universität für angewandte Kunst Wien.

    Michikazu Matsune

    wuchs in Kobe, Japan, in der Nähe eines Ferienortes am Strand auf. Als Kind nahm sein Vater ihn und seine Geschwister mit zum Flughafen, nur um Flugzeuge landen und starten zu sehen – eine Erinnerung, die sein späteres Leben in gewisser Weise prägte. Durch einen Zufall zog Matsune in den 1990er-Jahren nach Wien. Seine Arbeit untersucht die Spannung zwischen Identität und Globalisierung, Sprache und Handlung, Öffentlichkeit und Privatsphäre. Matsune trinkt jeden Morgen grünen Tee.

    Doris Uhlich,

    Choreografin und Performerin mit Lebensmittelpunkt in Wien, entwickelt Projekte mit unterschiedlichen Formaten – von Bühnenstücken bis zu ortsspezifischen Performances. Sie arbeitet mit Menschen unterschiedlicher Biografien und körperlicher Einschreibungen, öffnet die Tanzfläche für Menschen mit körperlicher Behinderung, zeigt die Potenziale von Nacktheit jenseits von Erotisierung und Provokation oder untersucht auf vielschichtige Weise die Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Uhlich erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den Österreichischen Kunstpreis 2024 des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport in der Sparte Darstellende Kunst. Für SONNE wurde sie mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2024 in der Kategorie Beste Tanzproduktion ausgezeichnet.