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Performances
Österreichische Erstaufführung
Festivals
26.05. 2026

NEW KYD

Joy(ce)

©

© Moritz Hoffstetter

Im Jahr 2006 wurde die Leiche von Joyce Carol Vincent fast drei Jahre nach ihrem Tod in ihrer Londoner Wohnung gefunden, ihr Fernseher flimmerte noch immer. New Kyds Solo Joy(ce) versucht, diese Abwesenheit zu tanzen: zu verfolgen, was es bedeutet, sichtbar zu verschwinden. Das Stück entfaltet sich als eine Fuge aus Soli, die sich zwischen Bruch und Ritual, meditativen Bewegungen und Stille, Trauer und Anrufung bewegen. New Kyd kanalisiert Musen wie Isadora Duncan, Martha Graham, Mary Wigman, Billie Holiday oder Maya Angelou. Joy(ce) reflektiert die Architekturen der Sichtbarkeit und Auslöschung rund um Weiblichkeit aus einer hauntologischen Perspektive.

Joy(ce) ist eine choreografische Séance, die Joyce als widerständige, geisterhafte Symbolfigur des spektralen Widerstands präsentiert. Eine Meditation über Einsamkeit, Erinnerung und die schimmernden Echos von Menschen wie Joyce Carol Vincent, die unbemerkt entschwinden. Aber durch Erinnerungen wiederbelebt werden.

Zeit

20:00–20:40

Spielort

TQW Studios

Dauer

40 Min

Preis

€ 16/12 Rakete Rabatt – ab einer Buchung von 3 Vorstellungen: € 12/9 pro Ticket

Zusätzliche Informationen

In Englisch

Hinweis zu sensorischen Reizen: Bühnennebel, hohe Lautstärke

  • Termine

    • DI
      26.05.

      New Kyd

      Joy(ce)

      20:00 – 20:40

      TQW Studios

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch

      Hinweis zu sensorischen Reizen: Bühnennebel, hohe Lautstärke

  • Biografie

    New Kyd

    (sie/dey) ist Bewegungskünstler*in, DJ und Klangkünstler*in mit Lebensmittelpunkt in Zürich. Geboren in Großbritannien als Kind nigerianischer Eltern, entwickelte Kyd eine Praxis an der Schnittstelle von diasporischer Identität, Ritual und experimenteller Tanzperformancekunst. Dey untersucht / praktiziert Tanz durch eine historische (soziale) Linse und somatische Bewegungspraktiken. Kyd findet Geschichten, Stimmen und Musen, die aus der Tanzgeschichte, aus übernatürlichen Erzählungen, aus der Populärkultur und aus rituellen Praktiken stammen, um eine fragmentierte und doch intime choreografische und klangliche Landschaft zu schaffen.

  • Credits

    Choreografie, Konzept, Performance New Kyd Musik Marquis’ McGee Produktion, Dramaturgie Fredi Thiele Produktionsleitung Kelly Tuke Technische Leitung, Szenografie Noe Wetter Sounddesign Santiago Latorre; New Kyd Fotos Liah Sinq, Moritz Hoffstetter Videodokumentation Tuskqo Sobrinho

    Koproduktion Tanzhaus Zürich Dramaturgische Beratung Tanzhaus Zürich Jessica Huber Kritische*r Freund*in Tanzhaus Zürich Kapi Kapinga Grab Unterstützt durch Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung

    Das Gastspiel wird von der Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung unterstützt. 

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