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Performances
Uraufführung
16.04. –
18.04.
2026

ALIX EYNAUDI & ELIZABETH WARD

it doesn’t go without saying (& other gossips)

©

© Elodie Grethen

Seit vielen Jahren prägen Elizabeth Ward und Alix Eynaudi mit ihren Fabulationen und Forschungen zur Geschichte und Politik des Tanzes die Wiener Szene. Nun machen die beiden Choreografinnen zum ersten Mal mit einer neuen Bühnenarbeit gemeinsame Sache. 

Für it doesn’t go without saying (& other gossips) nähern sie sich zusammen mit Tänzer*in Ray Scheinecker dem US-amerikanischen Postmodern Dance – und zwar nicht über Geschichtsbücher, sondern über mündliche Überlieferungen seiner weniger bekannten Erzählungen. Insbesondere über das Leben der Choreografin, Archivarin, Gastgeberin und Katalysatorin für die Downtown-Performance-Szene New Yorks, Cathy Weis, sowie den oft übersehenen Einfluss des von ihr praktizierten Authentic Movement. 

Mit besonderem Fokus auf die Hörerfahrung und ganz im Sinne der Oral History werden die Tänze von den Stimmen, Interviews und anschaulichen Beschreibungen in Paul Kotals Soundkomposition getragen. Licht von Lukas Kötz und eine Kollektion von Isabelle Edi gestalten eine performative Landschaft, die sich als eine Reihe von Hommagen entfaltet. Bewegung trifft auf Gossip und stellt Fragen zu Archiven, Barrierefreiheit und kollektivem Gedächtnis.

Zeit

19:00–20:15

Spielort

TQW Halle G

Dauer

75 Min

Preis

€ 28/23/14/12

Zusätzliche Informationen

In Englisch. Performance mit besonderem Fokus auf Hörerfahrung

  • Termine

    • DO
      16.04.

      Alix Eynaudi & Elizabeth Ward

      it doesn’t go without saying (& other gossips)

      19:00 – 20:15

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch. Performance mit besonderem Fokus auf Hörerfahrung

    • FR
      17.04.

      Alix Eynaudi & Elizabeth Ward

      it doesn’t go without saying (& other gossips)

      19:00 – 20:15

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch. Performance mit besonderem Fokus auf Hörerfahrung

    • SA
      18.04.

      Alix Eynaudi & Elizabeth Ward

      it doesn’t go without saying (& other gossips)

      19:00 – 20:15

      TQW Halle G

      Zusätzliche Informationen

      In Englisch. Performance mit besonderem Fokus auf Hörerfahrung

  • Rahmenprogramm

    • DO
      16.04.

      18:30 – 18:50

      Einführungsgespräch

      In Englisch

      Zeit

      18:30 – 18:50

      Spielort

      TQW Halle G Foyer

      Dauer

      20 Min

      Preis

      Eintritt frei

    • FR
      17.04.

      15:30 – 17:00

      Workshop on Stage

      Alix Eynaudi, Elizabeth Ward, Ray Scheinecker

      Zeit

      15:30 – 17:00

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      90 Min

      Preis

      € 15

    • FR
      17.04.

      18:00 – 18:30

      Haptische Einführung

      für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen

      Zeit

      18:00 – 18:30

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      30 Min

      Preis

      Kostenlos, Anmeldung erforderlich

    • SA
      18.04.

      18:00 – 18:30

      Haptische Einführung

      für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen

      Zeit

      18:00 – 18:30

      Spielort

      TQW Halle G

      Dauer

      30 Min

      Preis

      Kostenlos, Anmeldung erforderlich

  • Biografie

    Alix Eynaudi

    ist eine in Wien lebende Choreografin und Performerin. Nach ihrer Ausbildung an der Opéra de Paris und bei P.A.R.T.S. in Brüssel tanzte sie von 1996 bis 2003 bei Rosas, bevor sie damit begann, eigene Werke zu entwickeln, darunter Performances, Publikationen und kollektive Studienformate. In ihrer Praxis beschäftigt sie sich mit erweiterter Choreografie, Ruhe und der Politik des Tanzes und arbeitet dabei häufig mit Künstler*innen wie Jennifer Lacey und Han-Gyeol Lie zusammen. Eynaudi unterrichtet und präsentiert ihre Arbeiten international. Zu ihren letzten, mit dem Tanzquartier entstandenen Arbeiten zählen das Projekt (Im)mobility Salon #3 (2023) sowie die Bühnenarbeiten To Sing The Wind, Pipes And Bones, A Dance Choral (mit PARASOL, 2022) und BRUNO (2021).

    Elizabeth Ward

    ist eine US-amerikanische Tänzerin und Choreografin mit Lebensmittelpunkt in Wien. Sie begann ihre Ausbildung an der School of the Atlanta Ballet und erwarb ihren B.A. am Bennington College in Vermont, wo sie bei Cathy Weis und Dana Reitz studierte. In New York wurden ihre Arbeiten im Danspace, bei Movement Research at Judson Church, bei AUNTS, in der Chocolate Factory, bei Dixon Place und in The Kitchen gezeigt. Darüber hinaus performte Elizabeth für Choreograf*innen aus der Downtown-Szene wie Yvonne Meier, DD Dorvillier, Rebecca Brooks, Linda Austin, Miguel Gutierrez, Heather Kravas und Cathy Weis. Seit ihrem Wechsel nach Wien wurden ihre Arbeiten im brut, im WUK, im TQW, bei den Wiener Festwochen, bei ImPulsTanz und beim Steirischen Herbst gezeigt. Zuletzt zeigte sie 2024 im TQW A rolling hitch (mit PARASOL).

  • Credits

    Ein Projekt von Alix Eynaudi, Elizabeth Ward Performance Alix Eynaudi, Elizabeth Ward, Ray Scheinecker Aufnahmen, Sounddesign, Komposition Paul Kotal Kleiderkollektion Isabelle Edi Lichtdesign Lukas Kötz The Duck & The Hand & The Black Dress An Breugelmans Stimmen Cathy Weis, Elizabeth Ward, Alix Eynaudi Video Danny Ward Produktionsleitung mollusca production Administration TAKELAGE Koproduktion Tanzquartier Wien, Kaaitheater (Brüssel)

    Karten
    Text Alix Eynaudi, Elizabeth Ward Grafik Lukas Kötz Im Eigenverlag erschienen bei boîte de production (2026) Aufzeichnung der deutschen Hörfassung Nathalie Rozanes

    Residenzen Cathy Weis / WeisAcres (NYC), Bears in the Park (Wien), Kunstencentrum BUDA (Kortrijk) Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS)

    Mit Dank an all diejenigen, die uns – bewusst oder unbewusst – bei diesem Projekt begleitet haben, und an Lau Lukkarila, Ujjwal Kanishka Utkarsh, Serena Lee, Georg Döcker, Abigail Aleksander, Bram Coeman, Mathilde Villeneuve und Niels Bovri.

  • Einfache Sprache

    It doesn’t go without saying (& other gossip) ist englisch.
    Man spricht es ungefähr so aus: it dasnt go wisaut sejing (änd ader gossip).
    Es bedeutet: Es ist nicht selbstverständlich (& anderer Klatsch).   
     
    It doesn’t go without saying (& other gossip) ist eine Tanzperformance 
    von Alix Eynaudi und Elizabeth Ward.
     
    Im Stück it doesn’t go without saying (& other gossips) geht es um den US-amerikanischen Postmodern Dance.
    Der US-amerikanische Postmodern Dance ist eine revolutionäre Tanzbewegung.
    Sie ist hauptsächlich in New York City, in den frühen 1960er Jahren entstanden.
    Die Choreografinnen Alix Eynaudi und Elizabeth Ward beschäftigen sich mit dieser Zeit.

    Sie nehmen ihre Informationen aber nicht aus den Geschichtsbüchern.
    Sondern sie beziehen sich auf Tratsch und Klatsch.

    Sie fragen:
    Was hat es überhaupt in die Geschichtsbücher geschafft und was nicht?

    Was erzählen die Menschen, die damals aktiv dabei waren?
    Werden dadurch andere Geschichten und Blickwinkel sichtbar?

    An welche Ereignisse, Details und Personen erinnern wir uns heute und warum?
    Alix Eynaudi und Elizabeth Ward haben mit einer  besonderen Zeitzeugin viele Gespräche geführt: Cathy Weis.
    Cathy Weis ist Choreografin, Archivarin und Gastgeberin.
    Sie war damals für die Performance Szene von New York sehr wichtig.

    Sie ist aber nicht so bekannt geworden, wie viele ihrer Kolleg*innen. 
    Im Stück treffen die mündlichen Überlieferungen von dieser Zeit auf Bewegung.
    Die 3 Tänzer*innen Alix Eynaudi, Elizabeth Ward und Ray Scheinecker 
    zeigen ihre persönliche Wertschätzung durch den Tanz.   

    Es gibt auch einen besonderen Fokus auf die Hörerfahrung:
    Die Bewegungen werden von Stimmen, Interview-Aufnahmen, 
    anschaulichen Beschreibungen und Klängen begleitet.
     

  • Barrierefreiheit

    Audioinduktion

  • Informationen für blindes und sehbehindertes Publikum

    • Download (PDF)

  • Deutsche Hörfassung der zum Stück ausgehändigten Textkarten

    • Download (mp3)

Eindrücke

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    © Elodie Grethen

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    © Elodie Grethen

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    © Elodie Grethen

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    © Elodie Grethen

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    © Elodie Grethen

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