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Open House

07.

OKT 2025

CHRISTINE GAIGG / 2ND NATURE

Intimate Performativity

©

© eSeL/Lorenz Seidler

Ausgehend von den Erfahrungen, die das Team um Christine Gaigg mit dem experimentellen interaktiven Format polymono (Premiere bei ImPulsTanz 2024) gemacht hat, und dem Feedback des Publikums, werden in diesem Labor die choreografischen Prinzipien intimer Performances weiter erforscht. Manuela Deac, Samuel Feldhandler, Christine Gaigg und Anna Prokopová sowie die Besucher*innen befassen sich mit Nähe und Distanz, Affektivität, Engagement und Interaktivität. Unter Einbeziehung aller Sinne untersuchen und reflektieren sie Strategien für das Navigieren in einem sicheren, aber auch mutigen Rahmen, wie er für Themen von Intimität und Sexualität unabdingbar ist. Sehen und Gesehenwerden, Begegnen, Berühren und das Zeigen von Verletzlichkeit werden zu choreografischen Instrumentarien. Die Recherche passiert im Hinblick auf das kommende Projekt mit dem Titel Jealousy, einer performativen Installation. Christine Gaigg und ihre Kollaborateur*innen freuen sich auf Inputs in diesem offenen Labor.

Zeit

15:00–18:00

Spielort

TQW Studios

Dauer

180 Min

Preis

Eintritt frei

Zusätzliche Informationen

Sprache: Deutsch, Englisch
Besuchshinweis: Die Veranstaltung beinhaltet Nacktheit.

  • Biografie

    Christine Gaigg

    studierte Philosophie an der Universität Wien sowie Tanz und Choreografie an der SNDO in Amsterdam. Ihre choreografische Arbeit lässt sich in drei Phasen unterteilen: strukturelle Choreografie in Kollaboration mit Komponisten Neuer Musik, Performance-Essays im Bereich des Dokumentartheaters und interaktive Formate. 2001 eröffnete sie das ImPulsTanz Festival mit Sacre Material im Hof des Museumsquartiers und war Teil des Eröffnungsprogramms des Tanzquartier Wien (Musik: Max Nagl). Das Kollektiv Gaigg/Lang/Harnoncourt/Ritsch eröffnete 2010 das Festival steirischer herbst mit Maschinenhalle#1. Zusammen mit dem Komponisten Bernhard Lang erforschte sie in der TRIKE-Serie (2004–2012) eine Loop-Grammatik zwischen Klang und Bewegung. Gaiggs Performance-Essays befassen sich u. a. mit Pussy Riot und Vaslav Nijinsky in DeSacre! (2013), mit der Produktion von Kriegsbildern in untitled (look, look, come closer) (2015) und mit dem Attentat von Orlando in CLASH (2016). Eine eigene Reihe widmet sich gesellschaftspolitischen Fragen zur Sexualität: Maybe the way you made love twenty years ago is the answer? (2014), Affair (2019) und Go for it let go (2021, über weibliche Ejakulation). Mit Meet (2018) begann die Entwicklung von interaktiven Formaten, die sich in polymono (2024) als Experiment über nicht-monogame Beziehungsformen fortsetzte. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit lehrt sie am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, hält Vorträge und publiziert Texte.

  • Veranstaltungen

    • OKT
      07

      15:00 – 18:00

      Christine Gaigg / 2nd nature

      Intimate Performativity

      Zeit

      15:00 – 18:00

      Spielort

      TQW Studios

      Dauer

      180 Min

      Preis

      Eintritt frei

      Zusätzliche Informationen

      Sprache: Deutsch, Englisch
      Besuchshinweis: Die Veranstaltung beinhaltet Nacktheit.