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Performances
Festivals
Retrospektive
©

© Ingvil Snøfugl 

08. JUN – 13. JUN
2026
Burrows&Fargion
Hopes and Stupidity (A Retrospective)

Seit 35 Jahren erforschen der Choreograf Jonathan Burrows und der Komponist Matteo Fargion die feine Grenze zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir hören. Mit Hopes and Stupidity ist eine rare Retrospektive ihrer spektakulären Miniaturen zu sehen, die unsere Erwartungen an eine Tanzperformance auf den Kopf stellen.

„We laugh – not at them, but with them. It is a humor that springs from precision, from experience, from a deep understanding of form...It is hard not to read this as a reflection on being human and on life itself.“ — Azra Halilović, Multiplié Festival, Trondheim, 2026

Seit 35 Jahren erforschen der Choreograf Jonathan Burrows und der Komponist Matteo Fargion die feine Grenze zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir hören. Dabei entstand eine Reihe spektakulärer Miniaturen, die unsere Erwartungen an eine Tanzperformance auf den Kopf stellen. Die beiden beschreiben ihre Arbeit als handgemacht, lebensgroß und irgendwo zwischen Tanz, Musik, Performancekunst und Comedy.

Unter dem Titel Hopes and Stupidity bietet das TQW die seltene Gelegenheit, innerhalb von drei Tagen eine Retrospektive ihrer Arbeiten zu sehen: vom bahnbrechenden Both Sitting Duet, das nach der Premiere 2002 weltweit mehr als 500-mal aufgeführt wurde, bis hin zu ihrer jüngsten Zusammenarbeit The Unison Piece aus dem Jahr 2025.

Mit Unterstützung des Ministero della Cultura. Direzione Generale Spettacolo 

  • Einfache Sprache

    Hopes and Stupidity (A Retrospective) ist englisch.
    Man spricht es ungefähr so aus:  Houps end Stupiditi (Ei Retrospektif)
    Es bedeutet: Hoffnungen und Dummheit (eine Retrospektive).
    Retrospektive bedeutet in diesem Zusammenhang: 
    Ein Überblick über das gesamte Werk der Künstler in einer 
    Reihe von Aufführungen. 
     
    Hopes and Stupidity (A Retrospective) zeigt 7 Arbeiten 
    von Jonathan Burrows und Matteo Fargion.
    Jonathan Burrows ist Choreograf und Matteo Fargion ist Komponist.
    Seit 35 Jahren erforschen sie auf der Bühne die feine Grenze 
    zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir hören. 
    Ihre Arbeiten sind kleine, aber feine Stücke.
    Sie befinden sich irgendwo zwischen Tanz, Musik, 
    Performancekunst und Comedy.  

    Man kann die 7 Arbeiten an 3 Abenden sehen:
    11.06. Both Sitting Duet und Rewriting
    12.06. Cheap Lecture und The Cow Piece
    13.06. The Unison Piece, The Quiet Dance und Speaking
     


    Hier ein kurzer Überblick zu den Stücken:
     
    Both Sitting Duet ist im Jahr 2002 entstanden.
    In der Performance übersetzten die Künstler ein Musikstück
    für Violine und Klavier mit ihren Handbewegungen.
    Dabei täuschen sie dem Ohr vor, in der Stille Musik zu hören.
    Die Musik hat Morton Feldman geschrieben.
     
    Rewriting ist im Jahr 2021 entstanden.
    Es ist ein Tanz aus 108 Postkarten.
    Auf jeder Karte ist ein Gedanke vermerkt.
    Dieser Gedanke soll einen Bewusstseinsstrom über 
    Choreografie und Kosmologie anregen.
    Rewriting wird von Musik begleitet, 
    die auf einem Casio-Keyboard für Kinder gespielt wird.
    Cheap Lecture ist im Jahr 2009 entstanden.

    Cheap Lectur ist ein rhythmischer Gesang.
    Darin geht es um leere Hände, Publikum, Zeit, Wiederholung und Tanz.
    Und auch um die Frage: wie entsteht eine Peformance?
    Man kann Musik vom Komponisten Schubert erkennen.
    Das Stück zeigt auf sanfte Weise, wie die beiden Künstler arbeiten.
     
    The Cow Piece ist im Jahr 2009 entstanden. 
    Es ist ähnlich wie Chep Lecture.  Aber mit vielen Widersprüchen.
    Objekte, Gesten und Klänge prallen ohne Regeln zusammen.
    Es gibt kein Ordnungssystem.
     
    The Quiet Dance ist im Jahr 2005 entstanden. 
    Das Stück verbindet den Akt des Gehens mit der Stimme.
    Es entsteht eine überraschende Verflechtung von Zufällen.
     
    The Unison Piece ist im Jahr 2025 entstanden.

    Es ist die aktuellste Arbeit in der Retrospektive.
    Im Stück geht es um das gemeinsame Tun im selben Takt.

    Burrows und Fargion nutzen dafür zwei E-Gitarren auf Tischen.
    Wir leben in einer Zeit in der das freie Ich sehr wichtig ist.
    Was bedeutet es, wenn man sich in dieser Zeit traut, gemeinsam Dinge zu tun?
     
    Speaking Dance ist im Jahr 2006 entstanden. 
    Burrows und Fargion sprechen eine erfundene Sprache.
    Sie versuchen mit dieser Sprache eine Tanzperformance zu beschreiben. 
    Sie bewegen sich immer mehr in ungewohnten Bereichen.

     

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