30. 11. 2011

Das Tanzquartier Wien möchte - im Rahmen des Vermittlungsprogramms - zeitgenössischen Tanz und Performance einem besonders interessierten Publikum näher bringen. Entwickeln Sie selbst einen kreativen Zugang zu diesen jungen und interdisziplinären Kunstformen und entdecken Sie neue Blickwinkel! Die Seminarreihe AUGEN FÜR TANZ vermittelt theoretisches Grundwissen in Tanzgeschichte und -analyse zur Weiterentwicklung von Rezeptionsweisen und als hilfreiches Werkzeug für emanzipiertes Zusehen. Zudem können die TeilnehmerInnen durch praktisches Training das Gesehene und Gelernte auch mit dem eigenen Körper erfahren. Für die TeilnehmerInnen (er)öffnen sich dadurch neue Perspektiven - und die Augen für Tanz.

Es gibt noch Restplätze für den Termin am:
SA 17. DEZ. 13.00 h – 18.00 h
in TQW / Studios

Mehr Info und Anmeldung

21. 11. 2011

Ein kleiner Rückblick in Bildern: SYMPOSIUM You've got my interest und FEEDBACK von 17. bis 19. NOV. im Tanzquartier Wien und Semperdepot.

 


LUKE BAIO / DOMINIK GRÜNBÜHEL Shoot Me in TQW / Studios


THE LOOSE COLLECTIVE Here Comes The Crook in TQW / Halle G


LIQUID LOFT Talking Head in TQW / Halle G


SUPERAMAS Youdream in TQW / Halle G

 


CHRISTINE GAIGG / BERNHARD LANG / PHILIPP HARNONCOURT / WINFRIED RITSCH Maschinenhalle#1 im Semper Depot


SuperElastiqué in den TQW / Studios

Bilder:Angela Bedekovic, David Payr, Johannes Gellner, Chris Haring, Giannina Urmeneta Ottiker, Franz Zotter

 

14. 11. 2011

Einladung von Tanzkongress 2013 zu
Think Tank Wien 2011

Eine Vorveranstaltung zum Tanzkongress 2013 in Düsseldorf

an Tanzschaffende, TänzerInnen, TanzpädagogInnen, WissenschaftlerInnen, KritikerInnen und interessiertes Publikum

SO 20. NOV.
11.00 h – 17.00 h
in TQW / Studios

Was "bewegt" die österreichische Szene, wie "produziert" sie (sich), welche Forderungen hat sie? Im Anschluss an den Programmschwerpunkt FEEDBACK des Tanzquartiers Wien möchten wir Sie recht herzlich einladen zum Think Tank Wien 2011.

Im Think Tank Wien 2011 können nach der für große Gruppen entwickelten ‚Open Space-Methode‘ alle TeilnehmerInnen Themen vorschlagen, Positionen und Visionen einbringen, die sich aus ihren aktuellen Arbeitszusammenhängen ergeben. Mit Unterstützung  eines Moderators entsteht daraus in "Echtzeit", ohne geladene ReferentInnen und vorgegebene inhaltliche Setzung, eine thematische Tagesordnung. Die Anliegen der Beteiligten werden in verschiedenen offenen Arbeitsgruppen diskutiert und können eventuell weiterführende Initiativen anstoßen.

Anmeldung:
Tanzquartier Wien, Lejla Mehanovic
lmehanovic [at] tqw [dot] at
+43 (0)1 581 35 91 51
Die durchgehende Anwesenheit beim Think Tank Wien 2011 ist für die Qualität der Arbeit und der weiterführenden Gespräche wichtig. Planen Sie daher Zeit für den ganzen Tag ein. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos. 

 

04. 11. 2011

Künstlerisch-theoretischer Parcours zur Handlungsfähigkeit des Körpers.
MI 7. DEZ. – SO 11. DEZ. 2011 im Tanzquartier Wien

Mag sein, dass die Revolution keinen Kopf hat, aber sie hat sicher viele Körper, schreibt Alexandra Lucas Coelho im Zusammenhang mit den Ereignissen im Frühjahr 2011 in Kairo.
In Resonanz auf die aktuelle Situation im arabischen Raum, aber auch im Kontext anderer gesellschaftspolitischer und religiöser Bewegungen des Widerstands, der Verhandlung und des Aufruhrs beschäftigt sich SCORES N°4: Under Protest mit der Handlungsfähigkeit des Körpers. Was bringt uns dazu, zu agieren, zu intervenieren, zu tun? Und welche Rolle wird der Bewegung und dem physischen wie medialisierten Körper in diesen Prozessen zuteil? 

Damit ist nicht nur das Verhältnis von Reaktion und Aktion, von Intentionalität und Affekt adressiert, sondern Choreografie wird in mehrfacher Hinsicht als Denken und Praxis der Intervention und der Teilhabe deutlich – als ein Mittel, Gesellschaft und Leben zu durchdringen. Dabei ist der Körper nicht nur Repräsentant von identitären, kulturellen, sozialen und politischen Ein- und Zuschreibungen, von Ein- und Ausgrenzungen, von Erfahrungen und Lebenszeiten, die aufeinandertreffen. Wenn wir uns – einzeln oder gemeinsam – im Akt des Choreografierens einen Standpunkt wählen, diesen in seiner Positionierung zum Anderen markieren, Territorien sprengen und affirmieren und die Voraussetzungen der eigenen Positionierung zu verstehen suchen, sicht- und spürbar werden lassen, kommen nicht nur unsere Körper in Bewegung. Vielmehr geraten mit dem Verhältnis von Grund und Form im Prozess der Verkörperlichung auch festgesetzte Konzepte, Stereotypen und Symbolismen von Fremdheit, von Ethnizität, Religion und Nation ins Wanken.

Die eingeladenen KünstlerInnen und TheoretikerInnen beschäftigen sich in unterschiedlichsten Formaten mit der körperlichen Dimension des Handelns und den Bewegungen der Gegenläufigkeit, die der Körper in Interaktion produziert und provoziert. Mehr als nur Reaktion auf oder Ausdruck von etwas anderem, formuliert der Körper als Akteur und Auslöser einen Widerstand. Ein Momentum, eine Art Widerhaken, mit dem Choreografie das Performative in den Alltag hinein verlängert, um den Alltag performativ zu überprüfen, ein Momentum, das Augenblicke des Innehaltens, der Reorientierung und der Neudefinition in das als fortschreitend Definierte einführt: (Frei-)Räume für das, was wir (noch nicht) unternommen haben; (Frei-)Räume, die eben die vermeintliche Kopflosigkeit des protestierenden und sich widersetzenden Körpers zum Ausgangspunkt seines Handelns machen.

Mit u.a.: MOHAMED BOUROUISSA (DZ/F), RACHID BOUTAYEB (MA/D), TONY CHAKAR (LB), LAURENT CHÉTOUANE (F/D), IVAYLO DITCHEV (BG), TANIA EL KHOURY (LB/GB), WILLIAM FORSYTHE (USA/D), JOZEF FRUCEK (SK), FRÉDÉRIC GIES (F/D), DANIEL JENATSCH (A/D), SABINA HOLZER (A), ELKE KRASNY (A), RAÚL MAIA (P/A) / THOMAS STEYAERT (BE), NAT MULLER (NL), JAFAR PANAHI (IR), MANUEL PELMUS (RO), WILL RAWLS (USA), HOOMAN SHARIFI (N/IRN), ULA SICKLE (CAN/BE), YOSI WANUNU (A), GILLES YOVAN (F)
 

Terminübersicht MI 7. DEZ.

Terminübersicht DO 8. DEZ.

Terminübersicht FR 9. DEZ.

Terminübersicht SA 10. DEZ.

Terminübersicht SO 11. DEZ.

03. 11. 2011

Ein Ausschnitt des aktuellen Tanz- und Performancegeschehens in Österreich im Blick von Tanzquartier Wien

MIT: CHRISTINE GAIGG / BERNHARD LANG / WINFRIED RITSCH / PHILIPP HARNONCOURT; DOMINIK GRÜNBÜHEL & LUKE BAIO, AN KALER; KARL KARNER & LINDA SAMARAWEEROVÁ; LIQUID LOFT; ANNA MENDELSSOHN; KRÕÕT JUURAK, PHYSICAL BEHAVIOUR/CHARLOTTA RUTH; SUPERAMAS und THE LOOSE COLLECTIVE

FEEDBACK. Als Situationskommentar und konstruktive Kritik, Standortbestimmung und Perspektivöffnung, Ansprache und Korrektiv, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Aktualität und Optionalität, Aufmerken, Rück- und Fernblick zugleich.  Als Fokus, Ansteckungsherd, Zentrum. Feedback gibt man: Eine Gabe der österreichischen Tanz- und Performanceszene – und an sie.
In einem kompakten Programmschwerpunkt ist an drei Tagen eine Auswahl an Arbeiten zu sehen von Künstlerinnen und Künstlern, die sich in verschiedenen Zusammenarbeiten mit dem Tanzquartier Wien befinden: ein kompakter und spannender Einblick in die gegenwärtige Tanz- und Performanceszene in Österreich, der den Begriff des Choreografischen in all seiner medialen Vielfalt eindrucksvoll erfahrbar macht.

Im Rahmen von FEEDBACK findet auch das SYMPOSIUM You've got my interest. Symposium zu den Ökonomien des Produzierens zwischen Verschwendung und Kalkül statt.

Terminübersicht DO 17. NOV.

Terminübersicht FR 18. NOV.

Terminübersicht SA 19. NOV.