Programm für Fr 27. März 2015:
PIRKKO HUSEMANN  (DE) / SEBASTIAN MATTHIAS  (DE)

Die zwei Seiten der Medaille.
Ein Gespräch über das Verhältnis von künstlerischer bzw. kuratorischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung

Kannst du beschreiben wie sich künstlerische und wissenschaftliche Forschung in deinem Falle zueinander verhalten? Knüpfst du mit deiner Idee eines Labors für die freien darstellenden Künste an die Thesen aus deiner Dissertation zu choreografischen Arbeitsweisen an? Bedeutete die Zeit der Promotion eine Einschränkung oder eine Bereicherung für die Praxis? Worüber müssen wir eigentlich nachdenken, wenn wir an Produktionshäusern künstlerisch forschen wollen? Sitzen wir im selben Boot?

Der Choreograf Sebastian Matthias und die Kuratorin Pirkko Husemann befragen sich gegenseitig zu ihren Erfahrungen mit dem Wechselverhältnis von wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer bzw. kuratorischer Praxis. Mitgedacht werden dabei auch die spezifischen institutionellen Rahmenbedingungen von Theater und Wissenschaft bzw. die Herausforderungen, die künstlerische Forschung für den akademischen und Theaterbetrieb nach wie vor mit sich bringt.

-

Pirkko Husemann ist Theaterwissenschaftlerin, Tanzdramaturgin, künstlerische Leiterin der Schwankhalle Bremen, die mit Beginn der Spielzeit 2015/16 als  „Labor“ für die freien Darstellenden Künste wiedereröffnet.

Sebastian Matthias ist Tänzer, Choreograf und Tanzwissenschaftler. Er promoviert zu Groove und kollektivem Clubtanz am Graduiertenkolleg „Versammlung und Teilhabe“ in Hamburg und ist künstlerisch in der groove space -Reihe mit Station in Berlin, Zürich, Freiburg, Tokyo und Jakarta.

(c) Dieter Hartwig

Eintritt frei
____________________

Im Rahmen von
ZUNGEN KÜNSTLERISCHER FORSCHUNG
Doppelredereihe mit KünstlerInnen und TheoretikerInnen
____________________

Join on facebook